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        <title>AUFG Blog</title>
        <link>https://amqg-aufg.org/de/blog/</link>
        <description>AUFG Blog</description>
        <lastBuildDate>Sun, 15 Feb 2026 00:00:00 GMT</lastBuildDate>
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            <title><![CDATA[Der Schweizer Presserat heisst unsere Beschwerde teilweise gut: Teilerfolg für AMQG/AUFG gegen einseitige Berichterstattung der Republik]]></title>
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            <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Als Verein AMQG/AUFG, der sich für einen angemessenen Umgang mit Fragen zum Geschlecht bei jungen Menschen einsetzt, begrüssen wir die Stellungnahme des…]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Als Verein AMQG/AUFG, der sich für einen angemessenen Umgang mit Fragen zum Geschlecht bei jungen Menschen einsetzt, begrüssen wir die Stellungnahme des Schweizer Presserats zu unserer Beschwerde gegen den Artikel „<a href="https://www.republik.ch/2024/02/15/der-skandal-sind-nicht-die-trans-kinder" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Der Skandal sind nicht die trans Kinder</a>“ von Ronja Beck, erschienen am 15. Februar 2024 in der Republik. Die 3. Kammer hat unsere Beschwerde teilweise gutgeheissen und festgestellt, dass die Redaktion die Anhörungspflicht in einigen Punkten verletzt hat.</p>
<!-- -->
<p>Der Presserat begründet, dass der Verein AMQG/AUFG zu Vorwürfen seitens der Republik wie zum Beispiel „transphobe Agenda“, „transfeindliche Beiträge“ oder „dubioser Elternverein“ hätte angehört werden müssen, unabhängig von ihrer Meinung über uns, um den Grundsatz „audiatur et altera pars“ (es soll auch die andere Seite gehört werden) zu wahren.</p>
<p>Anbei der Link zur differenzierten und ausführlichen Stellungnahme des Schweizer Presserats:<br>
<a href="https://presserat.ch/complaints/01_2026" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Anhören bei schweren Vorwürfen – Schweizer Presserat</a></p>
<p>Dieser Entscheid unterstreicht: Journalismus muss ausgewogen sein, besonders in sensiblen Themen wie der Behandlung von Geschlechtsdysphorie bei Jugendlichen.</p>
<p>Wir halten an unserer Position fest: Im Interesse eines transparenten Dialogs sind die Medien verpflichtet, uns anzuhören, damit der Schutz junger Menschen gewährleistet ist.</p>]]></content:encoded>
            <category>Stellungnahmen</category>
            <category>Medien</category>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Zweite Falschdarstellung in zwei Jahren – Offener Brief an die Republik]]></title>
            <link>https://amqg-aufg.org/de/blog/zweite-falschdarstellung-in-zwei-jahren-offener-brief-an-die-republik/</link>
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            <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Im Beitrag «Es lebe die Unordnung der Geschlechter!» vom 3. Februar 2026 wird erneut behauptet, die Elternkritik an der Behandlung von Jugendlichen mit…]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>An</strong>: Republik AG</p>
<p><strong>Betreff</strong>:</p>
<p><strong>AMQG/AUFG – Offener Brief wegen erneuter Falschbehauptung über betroffene Eltern – Brief an die Redaktion der Republik</strong></p>
<p>Zürich, 10. Februar 2026</p>
<p>Sehr geehrte Frau Hamilton Irvine</p>
<p>Sehr geehrter Herr Binswanger</p>
<p>Sehr geehrte Frau Rosenwasser</p>
<p>Im Beitrag «<a href="https://www.republik.ch/2026/02/03/rosenwasser-es-lebe-die-unordnung-der-geschlechter" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Es lebe die Unordnung der Geschlechter!</a>» vom 3. Februar 2026 wird erneut behauptet, die Elternkritik an der Behandlung von Jugendlichen mit plötzlicher Geschlechtsdysphorie sei im Kern eine «rechte Empörung» und ein «Skandal», der sich letztlich als haltlos erwiesen habe. Konkret heisst es dort:</p>
<!-- -->
<p>«Später stellte sich heraus, dass keine der Personen ein Kind hat, das eine Behandlung erhalten hätte.»</p>
<p>Diese Aussage ist falsch.</p>
<p>Der Verein AMQG/AUFG besteht aus realen Eltern, deren Kinder tatsächlich im KJPP Zürich und am USZ behandelt wurden. Wir haben der Gesundheitsdirektion Zürich 2023–2024 umfangreiche Berichte und Dokumente übergeben. Die Direktion hat die Vorwürfe geprüft, ein Kompetenznetzwerk eingerichtet und ein externes Gutachten in Auftrag gegeben.</p>
<p>Wir sind <strong>keine evangelikale, rechte oder ideologisch getriebene Gruppe</strong>. Unsere Mitglieder kommen aus ganz unterschiedlichen politischen, weltanschaulichen und gesellschaftlichen Hintergründen, darunter auch Menschen aus linken, feministischen und LGB-Kreisen. Die Kritik am transaffirmativen Ansatz und an der frühen Medikalisierung von Jugendlichen wird inzwischen auch von linken Feministinnen (z. B. <a href="https://sex-matters.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Sex Matters</a>, <a href="https://www.feminahelvetica.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Femina Helvetica,</a> <a href="https://justitia-ruft.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Justizia Ruft</a>), von LGB-Organisationen (<a href="https://www.lgballianceswitzerland.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">LGB Alliance Switzerland</a>, <a href="https://gettheloutuk.com/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Get The L Out</a>) sowie von linken Demokraten in den USA (<a href="https://www.di-ag.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Democrats for an Informed Approach to Gender</a>) geteilt.</p>
<p>Wer uns pauschal als „transphob“ oder „rechts“ abstempelt, argumentiert nicht, er disqualifiziert. Und genau dieses Vorgehen zeigt vor allem die Schwäche der eigenen Überzeugungen.</p>
<p>Dies ist bereits das <strong>zweite Mal innerhalb von zwei Jahren</strong>, dass Ihre Redaktion unseren Verein mit unbelegten Vorwürfen in Verbindung bringt, ohne uns je direkt und angemessen anzuhören:</p>
<ul>
<li class="">Februar 2024: Ronja Beck, «Der Skandal sind nicht die trans Kinder»</li>
<li class="">Februar 2026: Anna Rosenwasser, «Es lebe die Unordnung der Geschlechter!»</li>
</ul>
<p>Nach dem ersten Artikel haben wir beim Schweizer Presserat Beschwerde eingereicht (13. Mai 2024). Die Republik hat am 28. Februar 2025 eine Stellungnahme abgegeben, in der sie unseren Verein erneut als «dubios», «transfeindlich» und von einer «Pseudowissenschaft unterfütterten transphoben Agenda» getrieben darstellt. Der Fall ist beim Presserat noch anhängig.</p>
<p>Trotzdem veröffentlicht Ihre Redaktion zwei Jahre später einen Text, der exakt dasselbe Narrativ wiederholt – erneut ohne uns anzuhören.</p>
<p>Wir fordern Sie daher öffentlich auf:</p>
<ol>
<li class="">Die falsche Behauptung im Artikel vom 3. Februar 2026 unverzüglich zu korrigieren.</li>
<li class="">Uns die Möglichkeit einer sachlichen, angemessen langen Stellungnahme im selben Format und an gleicher Stelle zu geben.</li>
</ol>
<p>Gerne stehen wir für ein Gespräch zur Verfügung.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen</p>
<p><strong>AMQG/AUFG</strong> Verein für einen angemessenen Umgang mit Fragen zum Geschlecht bei jungen Menschen</p>]]></content:encoded>
            <category>Stellungnahmen</category>
            <category>Medien</category>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Es lebe die Unordnung der Fakten – Eine Antwort auf Anna Rosenwassers „Es lebe die Unordnung der Geschlechter!“]]></title>
            <link>https://amqg-aufg.org/de/blog/es-lebe-die-unordnung-der-fakten-eine-antwort-auf-anna-rosenwassers-es-lebe-die-unordnung-der-geschlechter/</link>
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            <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Am 3. Februar 2026 erschien in der Republik der Essay „Es lebe die Unordnung der Geschlechter!“ von Anna Rosenwasser.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Am 3. Februar 2026 erschien in der <a href="https://www.republik.ch/2026/02/03/rosenwasser-es-lebe-die-unordnung-der-geschlechter" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Republik</a> der Essay „Es lebe die Unordnung der Geschlechter!“ von Anna Rosenwasser. Darin vergleicht sie den Anstieg von Trans-Identitäten bei Jugendlichen mit der historischen Zunahme von Linkshändern und behauptet, es handle sich um einen „Trend“, der nun wieder abklinge.</p>
<p>Linkshändigkeit wurde jahrhundertelang unterdrückt. Sogar Maschinen und Werkzeuge, von Schreibmaschinen über Scheren bis hin zu Werkbänken und Schulbänken, wurden fast ausschliesslich für Rechtshänder gebaut. Die Industrialisierung verstärkte diese Ausrichtung auf Rechtshänder massiv.</p>
<!-- -->
<p><strong>Das ist aus mehreren Gründen ein falscher und irreführender Vergleich:</strong></p>
<ol>
<li class="">
<p>Kein medizinischer Eingriff nötig</p>
<p>Linkshändigkeit erfordert nichts, keine Hormone, keine Operationen, keine lebenslange Medikation. Transidentität im affirmativen Modell führt bei Jugendlichen oft direkt zu Pubertätsblockern, Cross-Sex-Hormonen und ggf. Operationen. Diese Eingriffe sind irreversibel (Infertilität, Knochenmineraldichte-Verlust, sexuelle Dysfunktion, erhöhtes Krebsrisiko etc.). Die Cass Review (UK, 2024) kommt zum Schluss: Die Evidenz für Nutzen ist sehr schwach bis fehlend, die Risiken sind hoch, und es gibt keine gute Langzeitstudie, die zeigt, dass diese Behandlungen psychische Gesundheit langfristig verbessern oder Suizid verhindern.</p>
</li>
<li class="">
<p>Stabile vs. explosionsartige Prävalenz:</p>
<p>Linkshändigkeit hat sich nie explosionsartig vervielfacht. Bei Geschlechtsdysphorie (besonders „rapid-onset gender dysphoria“/ROGD) gab es in westlichen Ländern einen Anstieg um mehrere tausend Prozent in den letzten 15 Jahren , vor allem bei Mädchen in der Pubertät, die vorher nie Geschlechtsdysphorie zeigten. Das deutet stark auf soziale Ansteckung hin (Social Media, Peer-Groups, TikTok-Trends). Studien zu ROGD (Littman 2018 und Folgestudien) zeigen: Viele Betroffene haben vorherige psychische Probleme (Autismus, Depression, Trauma, internalisierte Homophobie), und der „Trans“-Schritt tritt oft gleichzeitig mit Freundinnen oder nach intensiver Online-Exposition auf.</p>
</li>
<li class="">
<p>Komorbiditäten und Desistenz</p>
<p>Bei Kindern mit früher Geschlechtsdysphorie desistiert die Mehrheit (ca. 80–90 %) spontan bis zur Pubertät, wenn man nicht interveniert (ältere Studien). Bei Jugendlichen mit plötzlicher Dysphorie ist die Lage noch unklarer. Viele haben schwere psychische Komorbiditäten, die zuerst behandelt werden müssten. Linkshändigkeit hat keine solchen Begleiterkrankungen.</p>
</li>
<li class="">
<p>Ethische und medizinische Konsequenzen</p>
<p>Bei Linkshändigkeit wurde die „Therapie“ (Umerziehung) als schädlich erkannt und aufgegeben. Bei Geschlechtsdysphorie bei Minderjährigen wird genau das Gegenteil gemacht: schnelle Affirmation und Medikalisierung, obwohl die Evidenz fehlt (Cass Review, schwedische, finnische, norwegische, englische Leitlinienänderungen seit 2020–2024). Länder, die früher führend affirmativ waren, haben inzwischen stark zurückgefahren oder verboten (Pubertätsblocker nur noch in Studien).</p>
</li>
</ol>
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="begriffsverwirrung--sogar-rosenwasser-gibt-es-zu">Begriffsverwirrung – sogar Rosenwasser gibt es zu<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/es-lebe-die-unordnung-der-fakten-eine-antwort-auf-anna-rosenwassers-es-lebe-die-unordnung-der-geschlechter/#begriffsverwirrung--sogar-rosenwasser-gibt-es-zu" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Begriffsverwirrung – sogar Rosenwasser gibt es zu" title="Direkter Link zur Begriffsverwirrung – sogar Rosenwasser gibt es zu" translate="no">​</a></h2>
<p>Rosenwasser schreibt selbst: „Die Angelegenheit wäre wirklich weniger verwirrend, wenn nicht sogar Politologen und Journalistinnen die Begriffe durcheinanderbringen würden.“</p>
<p>Genau das ist das Problem. Viele klassische Lesben- und Schwulenorganisationen finden es ebenfalls verwirrend und ablehnend, unter den Überbegriff „queer“ subsumiert zu werden. Für sie geht es um <em><strong>s</strong>exuelle Orientierung</em> – wen man liebt. Sie lehnen den Begriff „Geschlechtsidentität“ als solchen ab, weil er eine ideologische Konstruktion ist, die biologisches Geschlecht und sexuelle Orientierung vermischt und verwässert. Der Begriff „queer“ wird heute jedoch fast überall als politischer Sammelbegriff für Trans- und Nonbinary-Themen verwendet. Genau diese Vermischung lehnen sie entschieden ab.</p>
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="die-trendzahlen--was-rosenwasser-genau-sagte-und-warum-sie-irrt">Die Trendzahlen – was Rosenwasser genau sagte und warum sie irrt<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/es-lebe-die-unordnung-der-fakten-eine-antwort-auf-anna-rosenwassers-es-lebe-die-unordnung-der-geschlechter/#die-trendzahlen--was-rosenwasser-genau-sagte-und-warum-sie-irrt" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Die Trendzahlen – was Rosenwasser genau sagte und warum sie irrt" title="Direkter Link zur Die Trendzahlen – was Rosenwasser genau sagte und warum sie irrt" translate="no">​</a></h2>
<p>Rosenwasser schreibt wörtlich: „Die einzige nationale Untersuchung, die es in der Schweiz zum Thema gibt, zeigt ein über die letzten Jahre gleichbleibendes Durchschnittsalter von 29 Jahren bei Menschen, die geschlechtsangleichende Operationen durchführen lassen.“</p>
<p>Das ist korrekt, aber bewusst irreführend. Sie spricht nur von Operationen und ignoriert damit den entscheidenden Teil: den massiven Anstieg bei jungen Mädchen, die überwiegend Pubertätsblocker und gegengeschlechtliche Hormone erhalten. Das Durchschnittsalter von 29 Jahren bei Operationen sagt daher überhaupt nichts über den aktuellen Trend bei Jugendlichen aus.</p>
<p>Die Analyse zeigt: Die oft zitierten Zürcher Zahlen stammen nur aus einer einzigen Klinik. Andere Kliniken melden weiterhin hohe oder stabile Zuweisungen. Der Trend ist noch nicht vorbei.</p>
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="der-tatsächliche-anstieg--offizielle-bfs-statistik">Der tatsächliche Anstieg – offizielle BFS-Statistik<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/es-lebe-die-unordnung-der-fakten-eine-antwort-auf-anna-rosenwassers-es-lebe-die-unordnung-der-geschlechter/#der-tats%C3%A4chliche-anstieg--offizielle-bfs-statistik" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Der tatsächliche Anstieg – offizielle BFS-Statistik" title="Direkter Link zur Der tatsächliche Anstieg – offizielle BFS-Statistik" translate="no">​</a></h2>
<p>Noch deutlicher wird es, wenn man die offizielle Statistik des Bundesamts für Statistik (BFS) anschaut. Die folgende Grafik zeigt die Anzahl der Operationen zur Geschlechtsangleichung (Frau zu Mann) in der Schweiz von 2016 bis 2022, aufgeteilt nach Altersgruppen:</p>
<p><span class="box_tGZe"><img decoding="async" loading="lazy" alt="Grafik: Anzahl der Operationen zur Geschlechtsangleichung (Frau zu Mann) in der Schweiz von 2016 bis 2022, nach Altersgruppen (BFS)" src="https://amqg-aufg.org/de/assets/images/2026-02-03-es-lebe-die-unordnung-der-fakten-eine-antwort-auf-anna-rosenwassers-es-lebe-die-unordnung-der-geschlechter-fig-1-3e764b9e01c3ff4ae57527c10abadda5.jpg" width="1344" height="768" class="img_ev3q"></span></p>
<p>Der Anstieg ist dramatisch. Besonders in den Altersgruppen 18–24 und 25–29 explodieren die Zahlen. Aber auch in den jüngeren Gruppen (15–17 und sogar 10–14 Jahre) ist ein klarer Aufwärtstrend erkennbar. Während Rosenwasser betont, dass es 2018 null und 2024 nur vier Operationen bei Minderjährigen gab, zeigt die BFS-Statistik: Der Trend bei jungen Frauen ist keineswegs vorbei – er setzt sich fort und betrifft auch immer jüngere Patientinnen.</p>
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="unsere-beschwerde-bei-der-gesundheitsdirektion">Unsere Beschwerde bei der Gesundheitsdirektion<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/es-lebe-die-unordnung-der-fakten-eine-antwort-auf-anna-rosenwassers-es-lebe-die-unordnung-der-geschlechter/#unsere-beschwerde-bei-der-gesundheitsdirektion" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Unsere Beschwerde bei der Gesundheitsdirektion" title="Direkter Link zur Unsere Beschwerde bei der Gesundheitsdirektion" translate="no">​</a></h2>
<p>Rosenwasser wirft uns vor, die betroffenen Kinder gäbe es gar nicht, es handle sich um „angebliche Eltern“, von denen später herausgekommen sei, dass „keine der Personen ein Kind hat, das eine Behandlung erhalten hätte“.</p>
<p>Das ist falsch. Seit September 2023 haben wir als reale, betroffene Eltern mehrfach schriftlich und persönlich mit der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich korrespondiert. Fünf Zitate aus unseren Briefen und Mails:</p>
<ol>
<li class="">Soziale <em>Transition</em>: „Die soziale Transition unserer Kinder wurde von den Ärzten sofort vollzogen und empfohlen, ohne Einbeziehung der Eltern und ohne eine vorausgehende genaue Beurteilung.“ (Elternbrief Sept. 2023)</li>
<li class=""><em>Suizidgefahr</em>: „Die Suizidgefahr wurde systematisch von den ersten Gesprächen an hervorgehoben, um auf ein sofortiges Handeln zu drängen. Für uns Eltern waren diese Aussagen ein unerträgliches Druckmittel.“ (Mutter, 2023)</li>
<li class=""><em>Selbstdiagnose</em>: „Die Selbstdiagnose der Jugendlichen wurde unhinterfragt übernommen. Informationen von uns Eltern über Trauma, Mobbing oder frühere Probleme wurden ignoriert.“ (Vater, 2024)</li>
<li class=""><em>Pubertätsblocker</em>: „Wir können belegen, dass Druck ausgeübt wurde, Pubertätsblocker zu nehmen. Es wurde uns gesagt: ‚Lieber ein lebender Junge als ein totes Mädchen.‘ Vor- und Nachteile wurden nie ausführlich besprochen.“ (Mutter, 2024)</li>
<li class=""><em>Hormone</em>: „Ein entscheidender Mangel bei den Abklärungen der Gesundheitsdirektion ist, dass die Behandlungen mit Hormonen offenbar nicht überprüft wurden. Die Hormonbehandlung ist eine sehr einschneidende Massnahme, die in den gesunden Körper eingreift – mit massiven langfristigen Wirkungen und unklarem Nutzen-/Risiko-Verhältnis (fehlende Evidenz).“ (Eltern an Nadja Weir, 8. Juli 2024)</li>
</ol>
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="fazit">Fazit<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/es-lebe-die-unordnung-der-fakten-eine-antwort-auf-anna-rosenwassers-es-lebe-die-unordnung-der-geschlechter/#fazit" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Fazit" title="Direkter Link zur Fazit" translate="no">​</a></h2>
<p>Trans-Identität bei Jugendlichen ist kein harmloser „Trend“ wie die Normalisierung von Linkshändern nach dem Verbot der Umerziehung. Es ist ein komplexes Phänomen mit starkem sozialem Einflussfaktor und einer sehr schwachen Evidenzlage für den langfristigen Nutzen von Pubertätsblockern, Hormonen und Operationen.</p>
<p>Der Vorwurf, kritische Eltern kämen aus „evangelikalen Kreisen“, wurde bereits im Februar 2024 im Republik-Artikel von Ronja Beck erhoben und von uns explizit zurückgewiesen. Die betroffenen Eltern kommen aus allen politischen und weltanschaulichen Lagern. Die Unterstellung dient nur dazu, die Kritik zu diskreditieren, statt sie inhaltlich zu prüfen.</p>
<p>Die vollständige Korrespondenz mit der Gesundheitsdirektion Zürich werden wir zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.</p>
<p>Wir Eltern fordern nur die gleiche Sorgfalt, die in jedem anderen medizinischen Bereich selbstverständlich ist.</p>]]></content:encoded>
            <category>Stellungnahmen</category>
            <category>Medien</category>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Kommentar von Prof. Didier Sicard zu „Medizinische Behandlung von minderjährigen Personen mit einer Geschlechtsdysphorie – Ethische und rechtliche Erwägungen“ von NEK-CNE]]></title>
            <link>https://amqg-aufg.org/de/blog/kommentar-von-prof-didier-sicard-zu-die-medizinische-behandlung-von-minderjaehrigen-mit-geschlechtsdysphorie-ethische-und-rechtliche-ueberlegungen-von-nek-cne/</link>
            <guid>https://amqg-aufg.org/de/blog/kommentar-von-prof-didier-sicard-zu-die-medizinische-behandlung-von-minderjaehrigen-mit-geschlechtsdysphorie-ethische-und-rechtliche-ueberlegungen-von-nek-cne/</guid>
            <pubDate>Sun, 01 Feb 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Originalversion auf Französisch – KI-übersetzte Version auf Englisch – KI-übersetzte Version auf Deutsch (in Kürze verfügbar)]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p><em>Originalversion auf <a href="https://amqg-aufg.org/de/assets/files/sicard-reflexion-rapport-cne-2026-fr-c3475e43e71a229a40309229f43fcac9.pdf/" target="_blank" class="">Französisch</a> <strong>–</strong> KI-übersetzte Version auf <strong><a href="https://amqg-aufg.org/de/assets/files/smids-response-to-nek-cne-position-paper-2025-01-18-fr-faf6a238f89697870fe078fd828e9e24.pdf/" target="_blank" class="">Englisch</a></strong> <strong>–</strong> KI-übersetzte Version auf Deutsch</em> (in Kürze verfügbar)</p>
<!-- -->
<p>Am 16. Dezember 2024 hat die Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (CNE) eine Stellungnahme zum Thema „Medizinische Behandlung von Minderjährigen mit Geschlechtsdysphorie – ethische und rechtliche Überlegungen“ (<a href="https://www.nek-cne.admin.ch/de/ueber-uns/news/news-details/die-nek-veroeffentlicht-stellungnahme-zur-medizinischen-behandlung-von-minderjaehrigen-personen-mit-einer-geschlechtsdysphorie" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Stellungnahme Nr. 43/2024</a>) veröffentlicht.</p>
<p>Obwohl der Bericht die gesellschaftliche Intoleranz gegenüber der Nichtkonformität mit Geschlechterstereotypen aufzeigt, stützt sich der NEK-Bericht auf das Argument der Persönlichkeitsrechte, um das Recht junger Menschen, die sich in ihrer Haut unwohl fühlen, zu unterstützen, über chemische und chirurgische Körpermodifikationen zu entscheiden, deren Relevanz und Implikationen auf ethischer und medizinischer Ebene umstritten sind.</p>
<p>Eine Debatte, die in dem betreffenden Bericht weitgehend fehlt, weshalb die AUFG zwei Bioethik-Experten gebeten hat: <strong>Dr. Jilles Smids</strong> (Postdoktorand und Dozent am Institut für Medizinethik, Philosophie und Medizingeschichte des Erasmus MC in Rotterdam. Seine Forschung liegt an der Schnittstelle von Bioethik und Technikphilosophie) und <strong>Prof. Didier Sicard</strong> (ehemaliger Präsident des französischen <a href="https://fr.wikipedia.org/wiki/Comit%C3%A9_consultatif_national_d%27%C3%A9thique" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Nationalen Ethikbeirats</a>), ihre Stellungnahme zu dem von der CNE erstellten Bericht abzugeben.</p>
<p>Ihre Kommentare beleuchten die Position der CNE kritisch.</p>
<p>Des Weiteren hat unser Verband, um den Entstehungsprozess der Stellungnahme zu verstehen, einen Antrag auf Informationszugang gemäss dem Gesetz über die Datentransparenz gestellt. Die von uns erhaltenen Diskussions- und Interviewprotokolle (<strong>hier <a href="https://www.oeffentlichkeitsgesetz.ch/downloads/befreite-dokumente/edi/2025-01-16_nekcne-stellungnahme-43-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">lesen</a>)</strong> bestätigen, was auch die Expertenkommentare hervorheben: dass das wichtige Beratungsgremium NEK, dessen erklärtes Ziel in dieser heiklen Angelegenheit war, „zu einem objektiveren, evidenzbasierten und konstruktiven öffentlichen Diskurs beizutragen und Orientierungspunkte zur Erleichterung komplexer Entscheidungen in der medizinischen Praxis zu bieten“, eine schlampige Arbeit geleistet hat, die durch die Schwäche der wissenschaftlichen Argumente und ideologische Voreingenommenheit diskreditiert wird.</p>
<p>AUFG fordert die Überarbeitung dieser Stellungnahme auf der Grundlage ausgewogener und aktualisierter Informationen. Sie fordert, dass sich eine neutrale und wissenschaftliche Instanz – wie die Ethikkommission der SAMW – dieses Themas annimmt, damit evidenzbasierte Leitlinien, die das Vorsorgeprinzip respektieren, zur Orientierung der Praxis in der Schweiz erarbeitet werden.</p>
<hr>
<p><a href="https://www.nek-cne.admin.ch/inhalte/Themen/Stellungnahmen/de/NEK-CNE_Stellungnahme_Geschlechtsdysphorie_DE.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Link</a> zur Präsentation des Gutachtens der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) zur medizinischen Behandlung von Minderjährigen mit Geschlechtsdysphorie.</p>
<p><em><a href="https://www.nek-cne.admin.ch/inhalte/Themen/Stellungnahmen/de/NEK-CNE_Stellungnahme_Geschlechtsdysphorie_DE.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Laden Sie</a> die Stellungnahme der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (CNE) zur medizinischen Behandlung von Minderjährigen mit Geschlechtsdysphorie herunter.</em></p>]]></content:encoded>
            <category>Evidenz und Studien</category>
            <category>Schweiz</category>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Stellungnahme der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK). Die AUFG reagiert.]]></title>
            <link>https://amqg-aufg.org/de/blog/stellungnahme-der-nationalen-ethikkommission-im-bereich-der-humanmedizin-nek-die-aufg-reagiert/</link>
            <guid>https://amqg-aufg.org/de/blog/stellungnahme-der-nationalen-ethikkommission-im-bereich-der-humanmedizin-nek-die-aufg-reagiert/</guid>
            <pubDate>Sun, 01 Feb 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Am 16. Dezember 2024 hat die Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) eine Stellungnahme zum Thema „Medizinische Behandlung von…]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Am 16. Dezember 2024 hat die Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) eine Stellungnahme zum Thema „Medizinische Behandlung von Minderjährigen mit Geschlechtsdysphorie – ethische und rechtliche Überlegungen“ (<a href="https://www.nek-cne.admin.ch/de/ueber-uns/news/news-details/die-nek-veroeffentlicht-stellungnahme-zur-medizinischen-behandlung-von-minderjaehrigen-personen-mit-einer-geschlechtsdysphorie" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Stellungnahme Nr. 43/2024</a>) veröffentlicht.</p>
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<p>Obwohl der Bericht die gesellschaftliche Intoleranz gegenüber der Nichtkonformität mit Geschlechterstereotypen aufzeigt, stützt sich der NEK-Bericht auf das Argument der Persönlichkeitsrechte, um das Recht junger Menschen, die sich in ihrer Haut unwohl fühlen, zu unterstützen, über chemische und chirurgische Körpermodifikationen zu entscheiden, deren Relevanz und Implikationen auf ethischer und medizinischer Ebene umstritten sind.</p>
<p>Eine Debatte, die im betreffenden Bericht weitgehend fehlt, weshalb die AUFG zwei bioethische Experten <strong>: <a class="" href="https://amqg-aufg.org/de/blog/kommentar-zu-medizinische-behandlung-von-minderjaehrigen-personen-mit-einer-geschlechtsdysphorie-ethische-und-rechtliche-erwaegungen-von-nek-cne/">Dr. Jilles Smids</a></strong> (Postdoktorand und Dozent am Department für Medizinische Ethik, Philosophie und Medizingeschichte des Erasmus MC in Rotterdam. Seine Forschung liegt an der Schnittstelle von Bioethik und Technikphilosophie) und <a class="" href="https://amqg-aufg.org/de/blog/kommentar-von-prof-didier-sicard-zu-die-medizinische-behandlung-von-minderjaehrigen-mit-geschlechtsdysphorie-ethische-und-rechtliche-ueberlegungen-von-nek-cne/"><strong>Prof. Didier Sicard</strong></a> (ehemaliger Präsident des französischen <a href="https://fr.wikipedia.org/wiki/Comit%C3%A9_consultatif_national_d%27%C3%A9thique" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Nationalen Ethikbeirats</a>) gebeten hat, ihre Meinung zu dem von der NEK erstellten Bericht abzugeben.</p>
<p>Ihre Kommentare beleuchten die Position der NEK kritisch. (Lesen Sie den Kommentar von <a class="" href="https://amqg-aufg.org/de/blog/kommentar-zu-medizinische-behandlung-von-minderjaehrigen-personen-mit-einer-geschlechtsdysphorie-ethische-und-rechtliche-erwaegungen-von-nek-cne/">Dr. Jilles Smids</a>; lesen Sie den Kommentar von <a class="" href="https://amqg-aufg.org/de/blog/kommentar-von-prof-didier-sicard-zu-die-medizinische-behandlung-von-minderjaehrigen-mit-geschlechtsdysphorie-ethische-und-rechtliche-ueberlegungen-von-nek-cne/">Prof. Didier Sicard</a> ).</p>
<p>Darüber hinaus hat unser Verein, um den Entstehungsprozess der Stellungnahme zu verstehen, einen Antrag auf Informationszugang gemäss dem Gesetz über die Transparenz von Daten gestellt. Die von uns erhaltenen Diskussions- und Interviewprotokolle (<strong>hier <a href="https://www.oeffentlichkeitsgesetz.ch/downloads/befreite-dokumente/edi/2025-01-16_nekcne-stellungnahme-43-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">lesen</a>)</strong> bestätigen, was auch die Expertenkommentare hervorheben: dass das wichtige Beratungsgremium NEK, dessen erklärtes Ziel in dieser heiklen Angelegenheit war, „zu einem objektiveren, evidenzbasierten und konstruktiven öffentlichen Diskurs beizutragen und Orientierungspunkte für die Erleichterung komplexer Entscheidungen in der medizinischen Praxis zu bieten“, eine schlampige Arbeit geleistet hat, die durch die Schwäche der wissenschaftlichen Argumente und ideologische Voreingenommenheit diskreditiert wird.</p>
<p><strong>AUFG fordert die Überarbeitung dieser Stellungnahme auf der Grundlage ausgewogener und aktualisierter Informationen. Sie fordert, dass sich eine neutrale und wissenschaftliche Instanz – wie die Ethikkommission der SAMW – dieses Themas annimmt, damit evidenzbasierte Leitlinien, die das Vorsorgeprinzip respektieren, zur Orientierung der Praxis in der Schweiz erarbeitet werden.</strong></p>]]></content:encoded>
            <category>Stellungnahmen</category>
            <category>Schweiz</category>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Kommentar zu „Medizinische Behandlung von minderjährigen Personen mit einer Geschlechtsdysphorie – Ethische und rechtliche Erwägungen von NEK-CNE]]></title>
            <link>https://amqg-aufg.org/de/blog/kommentar-zu-medizinische-behandlung-von-minderjaehrigen-personen-mit-einer-geschlechtsdysphorie-ethische-und-rechtliche-erwaegungen-von-nek-cne/</link>
            <guid>https://amqg-aufg.org/de/blog/kommentar-zu-medizinische-behandlung-von-minderjaehrigen-personen-mit-einer-geschlechtsdysphorie-ethische-und-rechtliche-erwaegungen-von-nek-cne/</guid>
            <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Originalversion in Englisch – KI-übersetzte Version in Französisch – KI-übersetzte Version in Deutsch]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="jilles-smids-18012025">Jilles Smids, 18.01.2025<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/kommentar-zu-medizinische-behandlung-von-minderjaehrigen-personen-mit-einer-geschlechtsdysphorie-ethische-und-rechtliche-erwaegungen-von-nek-cne/#jilles-smids-18012025" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Jilles Smids, 18.01.2025" title="Direkter Link zur Jilles Smids, 18.01.2025" translate="no">​</a></h2>
<p><em>Originalversion in <strong><a href="https://amqg-aufg.org/de/assets/files/smids-response-to-nek-cne-position-paper-2025-01-18-en-f1ea94e38749f02f8cbc2e79722a5e71.pdf/" target="_blank" class="">Englisch</a> –</strong> KI-übersetzte Version in <strong><a href="https://amqg-aufg.org/de/assets/files/smids-response-to-nek-cne-position-paper-2025-01-18-fr-faf6a238f89697870fe078fd828e9e24.pdf/" target="_blank" class="">Französisch</a></strong> <strong>–</strong> KI-übersetzte Version in <a href="https://amqg-aufg.org/de/assets/files/smids-response-to-nek-cne-position-paper-2025-01-18-de-ffa9a9f6cda5e3452982beb2286aa7ba.pdf/" target="_blank" class=""><strong>Deutsch</strong></a></em></p>
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<hr>
<p><a href="https://www.nek-cne.admin.ch/en/about-us/news/news-details/die-nek-veroeffentlicht-stellungnahme-zur-medizinischen-behandlung-von-minderjaehrigen-personen-mit-einer-geschlechtsdysphorie" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Link</a> zur englischen Präsentation des Gutachtens der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) zur medizinischen Behandlung von Minderjährigen mit Geschlechtsdysphorie.</p>
<p><em><a href="https://www.nek-cne.admin.ch/de/ueber-uns/news/news-details/die-nek-veroeffentlicht-stellungnahme-zur-medizinischen-behandlung-von-minderjaehrigen-personen-mit-einer-geschlechtsdysphorie" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Laden Sie</a> die Stellungnahme der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) zur medizinischen Behandlung von Minderjährigen mit Geschlechtsdysphorie herunter.</em> (Die deutsche Version finden Sie auch auf dieser Website.)</p>]]></content:encoded>
            <category>Evidenz und Studien</category>
            <category>Schweiz</category>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Die verlorenen Töchter: Elternstimmen in der NZZ]]></title>
            <link>https://amqg-aufg.org/de/blog/die-verlorenen-toechter-elternstimmen-in-der-nzz/</link>
            <guid>https://amqg-aufg.org/de/blog/die-verlorenen-toechter-elternstimmen-in-der-nzz/</guid>
            <pubDate>Tue, 16 Dec 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Als Verein für einen angemessenen Umgang mit Fragen zum Geschlecht bei jungen Menschen (AMQG/AUFG) begrüssen wir den Bericht in der Neuen Zürcher Zeitung vom…]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Als Verein für einen angemessenen Umgang mit Fragen zum Geschlecht bei jungen Menschen (AMQG/AUFG) begrüssen wir den Bericht in der Neuen Zürcher Zeitung vom 16. Dezember 2025. Der Artikel von Birgit Schmid gibt betroffenen Eltern eine Stimme und hebt die Notwendigkeit evidenzbasierter Abklärungen sowie elterlicher Mitsprache hervor. Das Kernanliegen unseres Vereins seit der Gründung 2021 in Genf und der Deutschschweiz.</p>
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<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="kerninhalte-des-artikels">Kerninhalte des Artikels<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/die-verlorenen-toechter-elternstimmen-in-der-nzz/#kerninhalte-des-artikels" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Kerninhalte des Artikels" title="Direkter Link zur Kerninhalte des Artikels" translate="no">​</a></h2>
<p>Der Beitrag beschreibt Treffen unserer Selbsthilfegruppe in Zürich, wo Eltern von plötzlicher Genderdysphorie (Rapid Onset Gender Dysphoria, ROGD) bei ihren Töchtern berichten. Diese wird oft auf soziale Einflüsse wie Social Media zurückgeführt. Im Gegensatz zu affirmativen Narrativen thematisiert er familiäres Leiden, Entmachtung durch Kliniken und irreversible Folgen wie Hormontherapien.</p>
<p>Beispielhaft ist die Geschichte von Lori Meier (Pseudonym), unserer Gruppenleiterin: Ihre Tochter Alex zeigte in der Kindheit keine Dysphorie, entwickelte aber in der Pubertät Symptome wie Depressionen und ADHS. Nach schneller Diagnose in der KJPP Zürich folgte eine soziale Transition und Testosterontherapie im USZ. Meier kritisiert die Übergehung psychischer Komorbiditäten; Studien zeigen anhaltende Suizidalität bei über 50 Prozent der Jugendlichen auch nach Transition.</p>
<p>Der Artikel betont den Trend zu 80 Prozent betroffener Mädchen und internationale Entwicklungen wie Verbote von Pubertätsblockern (z.B. NHS-Cass-Report 2024). Kliniken wie KJPP und USZ betonen Abklärungen, doch Eltern erleben Druck und Ausgrenzung.</p>
<p><a href="https://amqg-aufg.org/de/assets/files/nzz-die-verlorenen-toechter-2025-12-16-de-943d84878aa37bbd3e25a6969ed2a304.pdf/" target="_blank" class="">NZZ_die_verlorenen_Töchter</a><a href="https://amqg-aufg.org/de/assets/files/nzz-die-verlorenen-toechter-2025-12-16-de-943d84878aa37bbd3e25a6969ed2a304.pdf/" target="_blank" class="">Download</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Eltern</category>
            <category>Medien</category>
            <category>Stellungnahmen</category>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Detransition, Bestandsaufnahme in der Schweiz]]></title>
            <link>https://amqg-aufg.org/de/blog/detransition-bestandsaufnahme-in-der-schweiz/</link>
            <guid>https://amqg-aufg.org/de/blog/detransition-bestandsaufnahme-in-der-schweiz/</guid>
            <pubDate>Sat, 22 Nov 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die Eltern der AMQG haben es immer wieder gehört: Die Detransition betreffe 1 % der „transgender“ Jugendlichen.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Eltern der AMQG haben es immer wieder gehört: Die Detransition betreffe 1 % der „transgender“ Jugendlichen. Und doch beginnen seit einigen Jahren, bei uns wie anderswo, die Geschichten von Personen, die ihre Medizinalisierung bereuen und ihre „transgender“ Identität aufgeben, aufzutauchen.</p>
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<p>Im Jahr 2021 veröffentlichte Janick Christen sein Buch <a href="https://trans4freedom.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class=""><em>Ich glaubte, ein Mann zu sein</em></a>. Sie können ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wfZKXHZxMCE" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Interview</a> hier anhören.</p>
<p>Im Jahr 2022 gibt Lou, die junge Frau, die <a class="" href="https://amqg-aufg.org/de/">die Gründung des Vereins initiiert hat</a>, bekannt, sich mit ihrem Körper und ihrem Geschlecht versöhnt zu haben. Im neuesten Buch von Caroline Eliacheff und Céline Masson, <a href="https://www.fr.fnac.ch/a20922493/Caroline-Eliacheff-Le-sermon-d-hippocrate-les-enfants-saisis-par-l-ideologie?origin=SEA_GOOG_PLA_SMABOOK&amp;gclsrc=aw.ds&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=19858662233&amp;gbraid=0AAAAADQ39v7ATTtx41UTRYy47GSsVsdLe&amp;gclid=EAIaIQobChMIlOe1w5nejwMVd5GDBx0WPynFEAQYASABEgJpcvD_BwE" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class=""><em>Der Eid des Hippokrates</em></a>. Sie und ihr Vater liefern einen gemeinsam verfassten Bericht, der den unerträglichen Druck zeigt, der von einem transaffirmativen Umfeld auf das familiäre Milieu ausgeübt wird.</p>
<p>Im selben Jahr vertraut Christelle, eine junge Detransitioniererin, der AMQG ihr Zeugnis an: „Geschlechtsreise. Seit einigen Monaten fühle ich mich wohl in meiner Haut.“ Nachdem sie sich drei Jahre lang als Junge identifiziert hatte, ohne dass ihre Eltern davon wussten, versöhnt sie sich mit ihrem Geschlecht.</p>
<p>Im März 2023 warf die RTS mit ihrer Sendung <em>Temps Présent</em>, <a href="https://www.rts.ch/play/tv/temps-present/video/detransition-ils-ont-change-de-sexe-et-ils-regrettent?urn=urn%3Arts%3Avideo%3A13829282" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class=""><em>Sie haben ihr Geschlecht geändert und bereuen es</em></a>, die Jugendlichen zu Wort kommen lässt, die ihre „Geschlechtsumwandlung“ bereuen, sei sie sozial und/oder medizinisch. <a href="https://www.24heures.ch/un-boycott-regrettable-de-la-part-des-militants-lgbtiq-651543170324" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Boykottiert</a> und von transaktivistischen Verbänden heftig verunglimpft, sammelte der Bericht über eine Million Aufrufe auf YouTube, bevor die RTS ihren Kanal schloss.</p>
<p>Im Januar 2024 ist es an der SRF, die <a href="https://www.srf.ch/news/gesellschaft/transgender-trans-op-wie-aus-meli-andre-wurde-und-wieder-meli" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Stimme</a> Jugendlichen zu geben, die es bereuen; Melie und Cédric berichten darin. Mise au Point greift das <a href="https://www.rts.ch/play/tv/mise-au-point/video/transition-et-detransition?urn=urn%3Arts%3Avideo%3A14694242" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Thema</a> auf der RTS wieder auf.</p>
<p>Im August 2024 ein Donnerschlag: Die Schweizer „transsexuelle“ Ikone, Nadia Brönimann, <a href="https://www.watson.ch/fr/societe/genre/941469732-elle-a-change-de-genre-et-elle-regrette" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">gibt bekannt</a>, ihren „Geschlechtswechsel“ nach 29 Jahren zu bereuen. Nadia wird wieder zu Chris und erklärt, dass er ein homosexueller Mann ist und dass <a href="https://www.blick.ch/fr/suisse/femme-trans-depuis-27-ans-je-ne-me-ferai-plus-operer-aujourdhui-id17588738.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">seit drei Jahren</a> er sich immer mehr von Nadia distanzierte.</p>
<p>Chris Brönimann startet die Instagram-Seite <a href="https://www.instagram.com/detrans_schweiz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">detrans_schweiz</a> , die die aktuellen Entwicklungen der Detransition weltweit erfasst. Er führt einen <a href="https://x.com/Nadiabro/status/1894137798262710339" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">X-Account</a>, auf dem er seine Gedanken zum Thema darlegt, und gibt zahlreiche <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZEnKp6aAyI0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Interviews</a> (auf Deutsch).</p>
<p>Im September 2024 die Walliserin Lyo Kessler, die bisher anonym ausgesagt hatte, <a href="https://www.lenouvelliste.ch/valais/je-suis-en-colere-de-metre-laisse-mutiler-une-valaisanne-regrette-sa-transition-de-femme-a-homme-1413519?utm_term=Autofeed&amp;utm_campaign=autofeed&amp;utm_medium=social&amp;utm_source=Facebook#Echobox=1727283935" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">vertraut dem Nouvellisten ihre Reue an</a>, gesunde Organe entfernt bekommen zu haben. Seitdem <a href="https://www.instagram.com/reel/DOA2cfLCFPr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">kämpft</a> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=2SG3XE2kHA8" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">öffentlich</a> für <a href="https://www.francesoir.fr/videos-les-debriefings/transgenrisme-temoignage-nous-appelle-les-detransitionneurs-je-suis-une" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">anzuprangern</a>, die sogenannte Gendermedizin und die Ideologie, die sie unterstützt.</p>
<p>Das Projekt des Fotografen Matthieu Zellweger „<a href="https://matthieuzellweger.com/fr/photographies/la-suite-du-voyage" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Die Fortsetzung der Reise. Wege der Detransition</a> „ bietet eine intime Reflexion über das Thema des Bedauerns im Zusammenhang mit der sogenannten geschlechtsbejahenden Medizinalisierung. Seine Fotografien von Lyo Kessler und Chris/Nadia Brönimann illustrieren den <a href="https://amqg-aufg.org/de/assets/files/illustre-2025-02-27-detransition-fr-619692d7777d6ba3c47d7ae3272dafed.pdf/" target="_blank" class="">Artikel des Illustré</a> vom Februar 2025 über die Detransition.</p>
<p><strong>Diese öffentlichen Beispiele sind nur die Spitze des Eisbergs.</strong></p>
<p>Seit der Gründung unseres Vereins im Jahr 2021 hat sich ein Drittel der als „transgender“ diagnostizierten Jugendlichen mit ihrem Geschlecht versöhnt. Zwei Studien <a href="https://www.aerzteblatt.de/archiv/stoerungen-der-geschlechtsidentitaet-bei-jungen-menschen-in-deutschland-haeufigkeit-und-trends-2013-2022-da2e377d-3129-46b9-8283-aa14dc0adb6c" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class=""><strong>deutsche</strong></a> und <a href="https://www.city-journal.org/article/adolescent-gender-dysphoria-is-a-temporary-diagnosis-for-most-teens" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class=""><strong>amerikanische</strong></a> jüngste Studien, basierend auf den Daten von Millionen von Versicherten, zeigen, dass 50 bis 75 % der betroffenen Jugendlichen nach fünf Jahren keine Diagnose „Geschlechtsdysphorie“ F64 mehr aufweisen. Angesichts der offensichtlich geringen Persistenz dieser Diagnose bei Jugendlichen – im Einklang mit der bekannten Unbeständigkeit der Jugend – ist der intensive Druck auf die Eltern, oft irreversible Behandlungen zuzulassen, ungerechtfertigt und schädlich.</p>
<p>Gemäss <strong><a href="https://amqg-aufg.org/de/assets/files/escap-statement-gender-dysphoria-radobuljac-2024-en-2139ae9bb4a261431286fd41524d3ba4.pdf/" target="_blank" class="">ESCAP, der Europäischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie</a></strong><a href="https://amqg.ch/so/c0PYvXnfE/c?w=Hu7_hmrZR1UMSoTfV87paeUSqQ-J8q5LchS2K0W9HQ8.eyJ1IjoiaHR0cHM6Ly93d3cuc2dranBwLmNoL2ZpbGVhZG1pbi9TR0tKUFAvdXNlcl91cGxvYWQvZG9jdW1lbnRzL1JhZG9idWxqYWNfRVNDQVBTdGF0ZW1lbnRHZW5kZXJkeXNwaG9yaWFfMjAyNC5wZGYiLCJyIjoiZDFkNTQ2OGUtMzBiMi00MzRlLTlhODEtMmU4Yzc4MzU0MDQwIiwibSI6Im1haWwiLCJjIjoiMzBmNDEzMzItYmY1ZC00ZjA0LWJlMTMtOWQ5NDlmYWFhMTQ2In0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">,</a> bedeutet der aktuelle Wissensstand zum Phänomen der Jugendlichen, die sich als gegengeschlechtlich bezeichnen, dass es vorzuziehen ist, eine Haltung des wachsamen Abwartens einzunehmen, anstatt auf Behandlungen mit schwerwiegenden Folgen zurückzugreifen. SSPPEA, der <a href="https://www.sgkjpp.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class=""><strong>Schweizerischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie</strong></a>, die dieser Dachorganisation angeschlossen ist, hat diese Position übernommen. Die Vorsicht der Eltern ist daher gerechtfertigt, und es ist untragbar, dass die legitime Schutzpflicht der Erziehungsberechtigten missachtet wird.</p>
<p><strong>Kinder und junge Erwachsene, die ihren Körper ablehnen, verdienen eine evidenzbasierte und ideologiefreie professionelle Unterstützung, wie es in jedem anderen Bereich der Medizin der Fall ist. Unterzeichnen Sie unseren</strong> <a class="" href="https://amqg-aufg.org/de/aufruf/"><strong>Aufruf</strong></a> <strong>zur Einhaltung des Vorsorgeprinzips.</strong></p>]]></content:encoded>
            <category>Detransition</category>
            <category>Schweiz</category>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Die weitere Reise, Wege nach der Transition]]></title>
            <link>https://amqg-aufg.org/de/blog/die-weitere-reise-wege-nach-der-transition/</link>
            <guid>https://amqg-aufg.org/de/blog/die-weitere-reise-wege-nach-der-transition/</guid>
            <pubDate>Sat, 22 Nov 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Ein Fotoprojekt von Matthieu Zellweger]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p><span class="box_tGZe"><img decoding="async" loading="lazy" alt="Fotografie von Matthieu Zellweger" src="https://amqg-aufg.org/de/assets/images/2025-11-22-die-weitere-reise-wege-nach-der-transition-fig-1-605fb56c626b9a7d1bde28c2a7d301f5.png" width="1400" height="887" class="img_ev3q"></span></p>
<p><strong>Ein Fotoprojekt von Matthieu Zellweger</strong></p>
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<p><a href="https://matthieuzellweger.com/fr/photographies/la-suite-du-voyage" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">https://matthieuzellweger.com/fr/photographies/la-suite-du-voyage</a></p>
<p><a href="https://amqg-aufg.org/de/assets/files/illustre-2025-02-27-detransition-fr-619692d7777d6ba3c47d7ae3272dafed.pdf/" target="_blank" class="">Artikel in L’Illustré vom 27. Februar 2025</a></p>
<p>„Niemand weiss genau, wie viele Menschen betroffen sind. Wenige sind bereit, offen zu sprechen, aus Angst vor Ächtung oder Ablehnung. Es ist in der Praxis nicht einfach, sich aus einer Minderheit zu lösen, um sich einer noch kleineren Minderheit anzuschliessen, und das in einem gesellschaftlichen Kontext, der die erste feiert und „bestätigt“, während er die zweite unsichtbar macht. Es ist auch nicht einfach, offen zu einem Irrtum mit oft schwerwiegenden Folgen zu stehen und ins Ungewisse zu tauchen, in einen Bereich, in dem niemand weiss, was das Leben bietet oder nimmt.“</p>
<p>Sicher ist, dass diese Menschen existieren und ihre Zahl zunimmt. Sie haben gemeinsam, dass sie eine medizinische oder chirurgische Geschlechtsangleichung vorgenommen und sich irgendwann entschieden haben, diesen Weg zu verlassen. Sie haben die Hormonbehandlungen eingestellt und sich mit sich selbst versöhnt. Soweit möglich, haben sie auch ihrer Geburtsphysiologie wieder die Oberhand gelassen. Chirurgische Eingriffe sind selbstverständlich endgültig.</p>
<p>Dann beginnt ein langer Weg. Keine Rückkehr, keine Detransition, nur ein Weg voller Fragen zu einer Realität, die niemand kennt und deren Zusammenhänge erst in mehreren Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, verstanden werden. Was geschieht mit einem Organismus, der jahrelang Sexualhormone des anderen Geschlechts eingenommen hat? Wie kann man sich psychisch wieder aufbauen, wenn Körperteile, die der Fruchtbarkeit, dem Vergnügen und dem Selbstwertgefühl dienen, chirurgisch entfernt wurden? Wie kann man sich mit seinem Bild versöhnen, wenn die Gesellschaft einen als eine Person wahrnimmt, die man nicht ist? Wie kann man die Zukunft planen, wenn man nicht einmal weiss, ob die begonnenen Behandlungen kurz- oder mittelfristig einen entscheidenden Einfluss auf die Lebenserwartung haben werden?</p>
<p>„All diese Fragen sind unbeantwortet. Sie werden es noch lange bleiben. Doch angesichts der möglichen Zweifel, der somatischen oder psychologischen Schäden, der als einfach dargestellten und sich als schädlich erwiesenen Lösungen schlagen alle Personen, die für diese Arbeit Zeugnis abgelegt haben, einen Ansatz vor, der in ihren Erfahrungen verwurzelt ist: nachdenken, sehr detailliert nachdenken, bevor man eine Geschlechtsangleichung vornimmt.“</p>
<p>Matthieu Zellweger</p>
<p>Fotografie © Matthieu Zellweger</p>]]></content:encoded>
            <category>Detransition</category>
            <category>Medien</category>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Die Trojanische-Pferd-Strategie, um „Geschlechtsidentität“ in den rechtlichen und institutionellen Rahmen einzuführen]]></title>
            <link>https://amqg-aufg.org/de/blog/die-trojanische-pferd-strategie-um-geschlechtsidentitaet-in-den-rechtlichen-und-institutionellen-rahmen-einzufuehren/</link>
            <guid>https://amqg-aufg.org/de/blog/die-trojanische-pferd-strategie-um-geschlechtsidentitaet-in-den-rechtlichen-und-institutionellen-rahmen-einzufuehren/</guid>
            <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die Debatte über die Geschlechtsänderung im Zivilstandsregister hat die Spaltung des Schweizer Parlaments in der Frage der Transidentität und des Zugangs zur…]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gesetz zur Geschlechtsänderung im Zivilstandsregister</strong></p>
<p>Die Debatte über die Geschlechtsänderung im Zivilstandsregister hat <strong>die Spaltung des Schweizer Parlaments in der Frage der Transidentität und des Zugangs zur Geschlechtsänderung für Minderjährige</strong> aufgezeigt. Für die Gegner der Einführung einer Geschlechtsänderung im Gesetz (hauptsächlich die SVP) zwang der Entwurf „eine Subjektivität in ein amtliches Register, das auf objektiven und überprüfbaren Daten basieren sollte“. Die Mehrheit plädierte dafür, „ein aufwendiges Verfahren zu erleichtern <strong>und so die zahlreichen Suizide von transgeschlechtlichen oder intersexuellen Jugendlichen zu vermeiden</strong>, die sich oft allein mit ihren Fragen und Sorgen wiederfinden.“ Die Altersfrage löste zahlreiche Diskussionen aus. Die Linke, angeführt von Lisa Mazzone, vertrat die Ansicht, dass Jugendliche ab zwölf Jahren urteilsfähig sind und ihre streng persönlichen Rechte ohne Zustimmung der Eltern ausüben können müssen; die Rechte hob das Risiko hervor, dass Jugendliche einem Modetrend erliegen könnten, und die Verantwortungspflicht der Eltern gegenüber ihrem Kind.</p>
<!-- -->
<p>(<em><a href="https://www.parlament.ch/fr/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20190081" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">die Zitate stammen aus der Pressemitteilung und den Meldungen der SDA zu den Debatten</a></em>)</p>
<p>Das Gesetz zur „Geschlechtsänderung im Zivilstandsregister“ wurde am 18. Dezember 2020 (33 Ja, 6 Nein, 3 Enthaltungen im Ständerat; 128, 54, 13 im Nationalrat) verabschiedet, ohne Wissen des Grossteils der Schweizer Bevölkerung, da die Medien zu diesem Thema sehr diskret waren. Es hat de facto den Weg für ein „trans-affirmatives“ gesellschaftliches und rechtliches Klima geebnet, da es jedem ermöglicht, der sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlt, von der Gesellschaft als solches anerkannt zu werden.</p>
<p>Irreführende Analogien, Intersektionalität und sprachliche Verwirrung werden verwendet, um das ideologische Konzept der „Geschlechtsidentität“ in das Gesetz einzuführen. Zunehmend ersetzt in den vorgeschlagenen Gesetzestexten das „Gender“ das „biologische Geschlecht“, was zu einer Verwischung der im Recht eingeführten Besonderheiten führt, die den Schutz von Frauen und die Gleichstellung von Frauen und Männern gewährleisten sollen.</p>
<p>Im Dezember 2024 hat das Parlament zugestimmt, die <a href="https://www.swissinfo.ch/ger/parlament-will-eine-anti-sexismus-strafnorm-einf%C3%BChren/88611920" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">antirassistische Strafnorm</a> auf den Schutz vor Sexismus auszuweiten. Während der Gesetzestext noch in Bearbeitung ist, schwebt die Idee, dass nicht das biologische Geschlecht, sondern das Gender oder die „Geschlechtsidentität“ in den Gesetzestext aufgenommen werden soll, wodurch jede Diskriminierung, die auf einem intimen Empfinden basiert, unter Strafe gestellt würde.</p>
<p><strong>„Geschlechtsidentität“ in den kantonalen Gesetzen</strong></p>
<p>Im Zuge der Verfassungsänderung, die am 1. Januar 2022 in Kraft trat, wurden mehrere kantonale Gesetze oder Initiativen verabschiedet, die das Konzept der „Geschlechtsidentität“ in die Gesetzgebung einführen.</p>
<p>Genf hat insbesondere das „<a href="https://ge.ch/grandconseil/data/loisvotee/L12843.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">LED-Gender</a>“ verabschiedet, um Diskriminierung aufgrund von Gender und biologischem Geschlecht zu bekämpfen. Das Gesetz sieht <a href="https://www.ge.ch/dossier/egalite-lgbtiq-violences/plans-action-objectifs/plan-action-led-genre-2025-2028" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Schulungen und Massnahmen</a> vor, um Fachkräfte (Polizei, Gesundheitswesen, Bildung) zu schulen und zu sensibilisieren und Massnahmen gegen Diskriminierung aufgrund der „Geschlechtsidentität“ zu ergreifen.</p>
<p>Mehrere Kantone, insbesondere Waadt und Genf, haben Gesetze erlassen, um Konversionstherapien zu verhindern, wobei das Konzept (durch irreführende Analogie zu erzwungenen Konversionen von Homosexuellen) Massnahmen umfasst, die darauf abzielen, die „Geschlechtsidentität“ einer Person zu ändern. Das Wallis ist diesem Beispiel kürzlich gefolgt.</p>
<p>In diesem Kontext wurden <a href="https://www.swissinfo.ch/eng/demographics/16-year-old-may-change-gender-entry-without-parental-consent/88485093" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Eltern</a> – von LGBT-Verbänden, Lehrern, Sozialarbeitern, Ärzten, Richtern – <a href="https://archives.ghi.ch/transidentite-chez-les-jeunes-va-t-trop-loin" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">angezeigt</a>, von der Justiz bedroht und haben in den extremsten Fällen das Sorgerecht für ihr Kind verloren, weil sie sich geweigert hatten, den Vornamen und die Pronomen ihres Kindes zu ändern, und weil sie die von „spezialisierten“ Ärzten empfohlenen Hormon- und chirurgischen Behandlungen in Frage gestellt oder abgelehnt hatten.</p>
<p>Im Allgemeinen trägt das vorherrschende politische, soziale und mediale Klima dazu bei, die Verantwortung und Autorität der Eltern zu untergraben.</p>
<p><strong>Zu den Methoden von Trans-Aktivisten, um ihre Ziele zu erreichen, lesen Sie:</strong></p>
<p><a href="https://athena-forum.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">https://athena-forum.eu/</a></p>
<p><a href="https://www.spectator.co.uk/article/the-document-that-reveals-the-remarkable-tactics-of-trans-lobbyists/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">https://www.spectator.co.uk/article/the-document-that-reveals-the-remarkable-tactics-of-trans-lobbyists/</a></p>
<p><strong>Die Medizinalisierung von Jugendlichen, die ihr biologisches Geschlecht hinterfragen, wird in Frage gestellt</strong></p>
<p>Seit 2021 wurden mehrere Motionen und Interpellationen im Parlament eingereicht, um die Medizinalisierung von Jugendlichen zu hinterfragen, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. (siehe Liste unten)</p>
<p>Die Antwort des Bundesrates auf diese Initiativen – die hauptsächlich von sogenannten „konservativen“ Parteien stammen – ist ausnahmslos dieselbe: Der BR ist der Ansicht, dass die Zunahme von Jugendlichen, die sich als „trans“ bezeichnen und medizinische Behandlungen wünschen, nicht auf eine „Gender-Ideologie“ zurückzuführen ist, sondern darauf, dass die Gesellschaft zunehmend bereit ist, die Vielfalt der Geschlechtsidentitäten zu akzeptieren.</p>
<p>Der BR beruhigt und erinnert daran, dass „Ärzte verpflichtet sind, die Regeln der medizinischen Kunst einzuhalten: Sie müssen Nutzen und Risiken einer Therapieform sorgfältig abwägen, stets im Interesse des Patienten handeln und dessen Wohlbefinden in den Mittelpunkt stellen. Zudem muss die Urteilsfähigkeit bei Minderjährigen streng geprüft werden. Die Behandlung wird somit meist von einem interdisziplinären Team durchgeführt, das die Situation medizinisch, psychologisch und medizinisch-ethisch im Einzelfall prüft.“</p>
<p>Trotz der Skandale, die diese Organisation befleckt haben, bezieht er sich weiterhin auf die „Empfehlungen der World Professional Association for Transgender Health [WPATH]“, verfügbar unter <a href="http://www.wpath.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">www.wpath.org</a>, oder auf die trans-affirmativen Richtlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) in Deutschland, unter <a href="http://www.awmf.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">www.awmf.org</a>). Der Bundesrat behauptet entgegen der Evidenz, dass „diese in der Regel von allen beteiligten medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet werden und auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen.“</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="https://www.google.com/url?sa=t&amp;source=web&amp;rct=j&amp;opi=89978449&amp;url=https://environmentalprogress.org/big-news/wpath-files" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">WPATH Files</a>, 04.03.2024</p>
<p><strong>The Guardian</strong>, 09.03.2024, „<a href="https://www.google.com/url?sa=t&amp;source=web&amp;rct=j&amp;opi=89978449&amp;url=https://www.theguardian.com/commentisfree/2024/mar/09/disturbing-leaks-from-us-gender-group-wpath-ring-alarm-bells-in-nhs&amp;ved=2ahUKEwiI2KH3yIORAxWJzQIHHc7zMQoQFnoECCAQAQ&amp;usg=AOvVaw16zWAFVu6Qys8q-siNX1Yw" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">why disturbing leaks from US gender group WPATH rings alarms bells</a>“</p>
<p><strong>The Economist</strong>, 24.07.2024 „<a href="https://amqg-aufg.org/de/assets/files/economist-wpath-marking-their-own-homework-2024-en-7571664c5c4b43349e06cc70b34adc2f.pdf/" target="_blank" class="">Research into trans medecine has been manipulated</a>“</p>
<p><strong>Liste der im Parlament eingereichten Motionen und Interpellationen:</strong></p>
<p><strong>23.09.2025 Motion von Nina Fehr Düsel (49 Mitunterzeichnende) „Geschlechtsumwandlungsoperationen für Minderjährige in der Schweiz verbieten</strong>“ <strong>– 25.4081</strong></p>
<p>Link FR: <a href="https://www.parlament.ch/fr/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254081" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">https://www.parlament.ch/fr/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254081</a></p>
<p>Link DE: <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254081" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254081</a></p>
<p><strong>14.05.2025 Interpellation Andreas Gafner „Der besorgniserregende Trend der Geschlechtsänderungen bei Jugendlichen</strong>“ – <strong>25.3181</strong></p>
<p>Link FR: <a href="https://www.parlament.ch/fr/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253181" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">https://www.parlament.ch/fr/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253181</a></p>
<p>Link DE: <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253181" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253181</a></p>
<p><strong>22.12.2023 Motion Marc Jost (19 Mitunterzeichnende) „Geschlechtsänderung. Das Vorsorgeprinzip respektieren, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen</strong> “ <strong>– 23.4476</strong></p>
<p>Link FR: <a href="https://www.parlament.ch/fr/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20234476" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">https://www.parlament.ch/fr/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20234476</a></p>
<p>Link DE: <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20234476" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20234476</a></p>
<p><strong>20.12.2023 Motion Lorenzo Quadri</strong> <strong>„Stopp der Gender-Ideologie! Minderjährige (zumindest) vor unüberlegten Geschlechtsumwandlungsoperationen schützen</strong> “ – <strong>23.4408</strong></p>
<p>Link FR: <a href="https://www.parlament.ch/fr/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20234408" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">https://www.parlament.ch/fr/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20234408</a></p>
<p>Link DE: <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20234408" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20234408</a></p>
<p><strong>14.12.2022 Interpellation Andreas Gafner – „Pubertätsblocker, Hormonbehandlungen und chirurgische Eingriffe bei Minderjährigen. Warum sind sie erlaubt?</strong> “ <strong>22.4422</strong></p>
<p>Link FR: <a href="https://www.parlament.ch/fr/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20224422" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">https://www.parlament.ch/fr/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20224422</a></p>
<p>Link DE: <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20224422" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20224422</a></p>
<p><strong>16.12.2021 Interpellation Benjamin Roduit „Exponentielle Medizinalisierung von Trans-Jugendlichen. Wird die Schweiz umstrittene Praktiken regulieren?</strong> “ <strong>– 21.4506</strong></p>
<p>Link FR: <a href="https://www.parlament.ch/fr/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20214506" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">https://www.parlament.ch/fr/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20214506</a></p>
<p>Link DE: <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20214506" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20214506</a></p>
<p><strong>05.03.2020 Interpellation Benjamin Roduit „Anzahl Minderjähriger, die wegen Störungen der sexuellen Identität behandelt werden</strong>“ <strong>– 20.3051</strong></p>
<p>Link FR: <a href="https://www.parlament.ch/fr/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20203051" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">https://www.parlament.ch/fr/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20203051</a></p>
<p>Link DE: <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20203051" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20203051</a></p>
<p><strong>Auf kantonaler Ebene wird das Thema in immer mehr Kantonen debattiert:</strong></p>
<p>Im September 2025 wurde eine von 40 Abgeordneten unterzeichnete <a href="https://amqg-aufg.org/de/assets/files/ticino-iniziativa-parlamentare-ie838-2025-09-it-db453c71d90cf8071876bf8f33021ae0.pdf/" target="_blank" class="">parlamentarische Initiative</a>, die ein Verbot jeglicher sogenannter „Gender-Behandlungen“ für Minderjährige fordert, im Tessiner Grossen Rat eingereicht.</p>
<p>Im Juli 2025 hat die Zürcher Gesundheitsdirektorin Nathalie Rickli den Bund <a href="https://www.zh.ch/de/news-uebersicht/medienmitteilungen/2025/07/gesundheitsversorgung-von-transgender-personen-schutz-vor-irreversiblen-behandlungen-bei-minderjaehrigen.html#contact" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">aufgefordert</a>, geschlechtsangleichende Operationen und Pubertätsblocker zu verbieten, und ein Rechtsgutachten zu dieser Frage verlangt.</p>
<p>Im Februar 2025 wurde im Thurgau eine <a href="https://amqg-aufg.org/de/assets/files/thurgau-motion-24-mo-16-117-2025-02-19-de-5c1fb2febd33757a3d6503f79416d34b.pdf/" target="_blank" class="">parlamentarische Motion</a> eingereicht, um irreversible Operationen für Minderjährige mit Gender-Fragen einzuschränken.</p>
<p>Im Februar 2023 hat der Kanton Bern alle irreversiblen geschlechtsangleichenden Operationen an Minderjährigen <a href="https://amqg-aufg.org/de/assets/files/berne-conseil-executif-reponse-2023-rrgr-210-2023-11-01-de-d4ac0ad33759229b40f1f66d2a397e67.pdf/" target="_blank" class="">verboten</a>.</p>
<p>Im Jahr 2023 wurden im Kanton Genf mehrere Motionen eingereicht, um sogenannte „Gender-Affirmationsbehandlungen“ für Minderjährige zu verbieten oder zu regulieren. Sie wurden abgelehnt.</p>]]></content:encoded>
            <category>Schweiz</category>
            <category>Evidenz und Studien</category>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Dokumentarfilm-Veröffentlichung: Detransitioners, a European tragedy]]></title>
            <link>https://amqg-aufg.org/de/blog/dokumentarfilm-veroeffentlichung-detransitioners-a-european-tragedy/</link>
            <guid>https://amqg-aufg.org/de/blog/dokumentarfilm-veroeffentlichung-detransitioners-a-european-tragedy/</guid>
            <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die ideologische Vereinnahmung von Jugendlichen, die sich als transgeschlechtlich identifizieren, ist ein europaweites Phänomen, das insbesondere autistische…]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p><span class="box_tGZe"><img decoding="async" loading="lazy" alt="Titelbild des Dokumentarfilms: Schriftzug „DETRANSITIONERS – A EUROPEAN TRAGEDY“ vor Bürogebäuden" src="https://amqg-aufg.org/de/assets/images/2025-09-29-dokumentarfilm-veroeffentlichung-detransitioners-a-european-tragedy-fig-1-7f9cc2437e387d9c9c429b763689051f.png" width="1400" height="704" class="img_ev3q"></span></p>
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="willkommen-zur-premiere-unseres-40-minütigen-dokumentarfilms-am-2-oktober-2025">Willkommen zur Premiere unseres 40-minütigen Dokumentarfilms am 2. Oktober 2025<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/dokumentarfilm-veroeffentlichung-detransitioners-a-european-tragedy/#willkommen-zur-premiere-unseres-40-min%C3%BCtigen-dokumentarfilms-am-2-oktober-2025" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Willkommen zur Premiere unseres 40-minütigen Dokumentarfilms am 2. Oktober 2025" title="Direkter Link zur Willkommen zur Premiere unseres 40-minütigen Dokumentarfilms am 2. Oktober 2025" translate="no">​</a></h2>
<p>Die ideologische Vereinnahmung von Jugendlichen, die sich als transgeschlechtlich identifizieren, ist ein europaweites Phänomen, das insbesondere autistische und homosexuelle Jugendliche betrifft. Dieses Problem wird durch wohlmeinende, aber naive Haltungen einiger Parlamentarier bis in die höchsten institutionellen Kreise befeuert. Studien sind jedoch eindeutig: Fünf Jahre nach einer Transition entscheiden sich 75 % der Jugendlichen, die sich als trans identifizieren, für eine Detransition.</p>
<!-- -->
<p>Dieser Film präsentiert die Zeugenaussagen von vier homosexuellen oder bisexuellen Personen, die in Deutschland, der Tschechischen Republik, den Niederlanden und Frankreich detransitioniert haben: Sabeth, Daniel, Tiresias und Luna müssen mit einem verstümmelten Körper leben, doch sie appellieren an die europäischen Parlamentarier mit einer Klarheit und Weisheit über ihren Weg, die Respekt abverlangt.</p>
<p><strong>Interviews per Videokonferenz, realisiert und geschnitten von Sophie Robert</strong></p>
<p>Mit unserem herzlichen Dank an:</p>
<ul>
<li class="">Sabeth Blank (Deutschland)</li>
<li class="">Daniel Black (Tschechische Republik)</li>
<li class="">Tiresias (Niederlande)</li>
<li class="">Luna (Frankreich)</li>
</ul>
<p><strong>Partner :</strong><br>
WORIADS / YPOMONI EUROPE / CRY FOR RECOGNITION / ISOMER / NINSUN PROJECT</p>
<p>Video: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=LdajDjSZoTw" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">DETRANSITIONERS, A EUROPEAN TRAGEDY</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Medien</category>
            <category>Detransition</category>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Zensur, Misogynie, Verstümmelung von Minderjährigen… Homosexuelle prangern die Auswüchse der Queer-Community an]]></title>
            <link>https://amqg-aufg.org/de/blog/zensur-misogynie-verstuemmelung-von-minderjaehrigen-homosexuelle-prangern-die-auswuechse-der-queer-community-an/</link>
            <guid>https://amqg-aufg.org/de/blog/zensur-misogynie-verstuemmelung-von-minderjaehrigen-homosexuelle-prangern-die-auswuechse-der-queer-community-an/</guid>
            <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die LGBTQIA+-Gemeinschaft ist tief gespalten.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Video: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=B2sttU6pIB4" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">LGB International (Francais)</a></p>
<p><em>Artikel erschienen am 28. September 2025 in der <a href="https://www.limpertinentmedia.com/post/censure-misogynie-mutilation-de-mineurs-des-homosexuels-denoncent-les-derives-de-la-communaute-qu" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Impertinent</a></em></p>
<p><strong>Die LGBTQIA+-Gemeinschaft ist tief gespalten. Homosexuelle und Bisexuelle aus aller Welt proklamieren ihre Unabhängigkeit von der Bewegung <em>Queer</em>, deren Einfluss sie anprangern <em>Woke</em> und die von der Trans-Lobby bei Kindern initiierten Auswüchse. Die Schweiz hat sich der Bewegung angeschlossen, der auch Frankreich angehört. Bericht über eine nicht ganz einvernehmliche Trennung.</strong></p>
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<p>Am 22. Oktober 2019 findet in einem Saal im Zentrum Londons ein geheimes Treffen von siebzig Personen statt. An diesem Abend werden Bev Jackson und Kate Harris die LGB Alliance (für Lesben, Schwule und Bisexuelle) gründen, die einige Jahre später eine offiziell anerkannte Wohltätigkeitsorganisation von internationaler Tragweite werden wird. Ursprung dieser Bewegung ist die ideologische Wende der grössten europäischen Organisation für die Rechte von Homosexuellen, Stonewall, und die Unmöglichkeit für ihre Mitglieder, das zu hinterfragen, was heute von einigen als Trans-Extremismus bezeichnet wird.</p>
<p>„Die Vorstellung, dem zu schaden, was eine grossartige Organisation gewesen war, war für uns unerträglich, aber wir waren wütend darüber, was mit der Bewegung für die Rechte von Homosexuellen geschah“, erinnert sich Kate Harris im Gespräch mit L’Impertinent. „Mit anderen Mitgliedern, die zu den gleichen Schlussfolgerungen kamen, verbrachten wir drei Jahre damit, Briefe zu verfassen, um eine Diskussion über die von der Organisation eingeschlagene Richtung zu erreichen. Es wurde uns schliesslich klar, dass die Veränderung keinerlei Debatte zuliess.“ Diese Wende ist die der Geschlechtsidentität.</p>
<p>„Nachdem ich mich mit der Frage befasst hatte, verstand ich, dass diese Ideologie auf Absurditäten beruhte, dass sie völlig unhaltbar war, ohne faktische Grundlage, dass sie anti-wissenschaftlich, anti-Meinungsfreiheit, anti-Aufklärung war, die unsere Gesellschaften leitet, und dass sie nicht nur eine Bedrohung für Schwule und Lesben, sondern auch für die liberale Demokratie selbst darstellte“, erklärt die Aktivistin. Es folgte eine Verleumdungskampagne in den sozialen Medien, die bis in die britischen politischen Reihen reichte. Kate Harris, heute 71 Jahre alt, bewahrt eine schmerzliche Erinnerung daran: „Wir sahen Fotos von uns mit Nazi-Armbinden, Fotos von bewaffneten Personen, die uns abholen wollten. Vergewaltigungsdrohungen, Beschimpfungen als Pädophile usw. Es war unerträglich. Um ehrlich zu sein, ich glaube, ich wäre unter dem Druck gestorben, wenn Bev mich nicht unterstützt hätte. Es war die Hölle auf Erden. Und man beginnt an seinem Verstand zu zweifeln, weil die Leute einem immer wieder sagen, man sei ein fanatischer Nazi.“</p>
<p>Mitte September 2025, vor wenigen Tagen, wurde die LGB Alliance International ins Leben gerufen. <a href="https://www.lgballianceswitzerland.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Die Schweizer Sektion wird gegründet</a>, neben siebzehn weiteren Ländern wie Taiwan, Australien, den Vereinigten Staaten und Frankreich. Die Scheidung ist vollzogen. In einem Video, das auf der Website der Organisation veröffentlicht wurde, erklären Homosexuelle und Bisexuelle aus aller Welt die Bedeutung der Rückkehr zu den ursprünglichen Kämpfen der Gay-Community:</p>
<p>In einer Pressemitteilung vom 20. September, die die Gründung der Schweizer Sektion ankündigte und – vorerst – unbeantwortet blieb, erklären die Gründer (eine Waadtländerin und ein Zürcher): „LGB Alliance Switzerland zielt darauf ab, die Interessen von LGB-Personen zu vertreten, die sich von den alten Gay-Organisationen vernachlässigt fühlen, welche sich nun vollständig den ‚Transgender‘-Fragen widmen. Alle Organisationen, die einst homosexuelle Personen vertraten, sind heute vollständig der Ideologie der ‚Geschlechtsidentität‘ verschrieben. Sowohl in der Romandie als auch in der Deutschschweiz haben sich homosexuelle Organisationen (wie Vogay, Lilith, Pinkapple Filmfestival, Queersicht) in ‚queer‘ umbenannt. Sie fördern ein Klima, in dem keine abweichende Meinung toleriert wird. Unter dem Einfluss der Ideologie der ‚Geschlechtsidentität‘ wurden heterosexuelle Männer, die sich als Lesben definieren, als Redner zu Lesbenkonferenzen oder in Podcasts des Schweizer Fernsehens eingeladen. Diese Männer beanspruchen den Zugang zu den Räumen lesbischer Frauen und zu deren Körpern. Viele junge LGB werden ermutigt zu glauben, dass sie ‚trans‘ sein müssen – und Medikamente und Operationen benötigen – anstatt einfach ihre Anziehung zu Personen des gleichen Geschlechts zu akzeptieren.“</p>
<p><a href="https://www.lgballianceswitzerland.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Auf ihrer Website</a> geht die Organisation noch weiter. „Heute entwickelt sich in der Schweiz eine neue Art von Homophobie, die etablierte LGBTQ+-Gruppen nur schwer bekämpfen können – und oft sogar noch verstärken“, ist dort zu lesen.</p>
<p>„Sie fördern die Vorstellung, dass das ‚Geschlecht‘, wie man sich fühlt oder kleidet, wichtiger ist als das biologische Geschlecht. Als Lesben, Schwule und Bisexuelle, deren Orientierung auf dem Geschlecht basiert, glauben wir, dass der Ersatz des biologischen Geschlechts durch das ‚Geschlecht‘ bedeutet, dass wir die Diskriminierung, der wir ausgesetzt sind, nicht mehr benennen oder beschreiben können und folglich unsere hart erkämpften Rechte abgebaut werden können“, erklärt Catherine Jelk, die Westschweizer Mitbegründerin der Schweizer Sektion.</p>
<p>„Als Homosexuelle wird meine Sexualität nicht respektiert“, fügt sie hinzu. „Wenn ich in einen lesbischen Raum gehe und die erste Person, die mir die Tür öffnet, ein Mann ist. Zuerst bin ich überrascht, dann traurig, dann wütend. Dies nicht zu respektieren, ist eine Form von Homophobie, nicht wahr?“</p>
<p>„Am Anfang ging es um die Befreiung von Lesben und Schwulen. Das ‚B‘ (<em>für bisexuell, Anm. d. Red.</em>) kam später hinzu“, erinnert sich Kate Harris. „Da das ‚T‘ jedoch nichts mit sexueller Anziehung zu tun hat, gibt es keinen Grund, es zu verbinden.“ Historisch setzte sich das Akronym LGBT jedoch bereits in den 1990er Jahren durch, und die Trans-Forderung ist explizit in <a href="https://www.thetaskforce.org/news/reflections-on-the-1993-march-on-washington/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">der Plattform des grossen Washingtoner Marsches von 1993</a> enthalten. Nationale Organisationen integrierten es bereits Ende der 1990er Jahre, und einige Gesetzgebungen schützen die Geschlechtsidentität seit 1993. Die Yogyakarta-Prinzipien (2006–2007) werden anschliessend auf internationaler Ebene die Verbindung zwischen sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität festigen.</p>
<p>„Es gibt LGBTQ+-Gemeinschaften in mehreren Schweizer Städten und Trans-Organisationen – wie Agnodis oder TGNS –, die Lobbyarbeit betreiben“, prangert Catherine Jelk an. „Die Ideologie der Transaktivisten ist in die Schulen eingedrungen. In mehreren Kantonen wurden ‚Affirmations‘-Politiken für Schüler, die sich als trans oder nicht-binär bezeichnen, eingeführt. Diese Politiken validieren diese Identitäten positiv. Doch oft sind – oder werden – diese Kinder lesbisch, bi oder schwul. Es wird Druck auf sie ausgeübt, ihren Körper, ihr Pronomen, ihre Persönlichkeit zu ändern, um sich Geschlechterstereotypen anzupassen. Ein ‚Jungenmädchen‘ oder ein eher femininer Junge wird im Erwachsenenalter häufig LGB; er braucht weder Hormone noch Operationen: Er ist perfekt, so wie er ist. Wir fordern eine öffentliche Debatte zu diesen Themen. In der Schweiz, einem demokratischen Land, das für Diskussionen bekannt ist, ist es nicht normal, dass man diese Politiken nicht debattieren kann, denn dies betrifft die gesamte Bevölkerung: Jeder hat Kinder oder kennt junge Menschen.“</p>
<p>Für LGB Alliance Switzerland besteht die Mission also darin, die öffentliche Debatte wiederherzustellen, aber auch eine Gemeinschaft ohne die anderen Buchstaben neu zu schaffen: Aktivitäten zu organisieren (Wanderungen, Lesegruppen, Cafés) und die Kontrolle über die LGB-Kultur und -Literatur zurückzugewinnen, die als „von Queers und Trans gekapert“ angesehen werden.</p>
<p>Arnaud Abel ist Präsident von <a href="https://x.com/FiertesC" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Fiertés Citoyennes, einem französischen LGBT+-Verein</a>, der keinen Unterschied zwischen sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität macht. Ihm zufolge unterliegen diese beiden Aspekte denselben Logiken: denen der sexuellen Minderheiten. Er sieht die Gründung der LGB Alliance daher als „ein Geschenk an die Reaktionäre“.</p>
<p>„Es gibt viel Übertreibung in der Diagnose, dass die LGBT+-Bewegungen die homosexuelle Sache ‚vergessen‘ hätten“, erklärt er. „Ich erkenne Auswüchse an, Fragen, die mit Verachtung, manchmal sogar beleidigend behandelt werden, obwohl die Fragen legitim sind. Ich bin absolut einverstanden damit, dass man sich über die Begleitung von Geschlechtsübergängen bei Minderjährigen, den Platz von Trans-Personen im Sport oder im Gefängnis Gedanken macht: Man muss darüber leidenschaftslos debattieren können. Diesbezüglich gibt es kein Problem. Aber manchmal fällt es schwer, die Grenze zwischen legitimen Fragen (die beantwortet werden müssen) und einer tief sitzenden Ablehnung von Transidentität und Trans-Personen zu ziehen. Das gibt es auch.“</p>
<p>„Wir alle gehören zur selben Geschichte, wir haben dieselben Feinde, dieselben Kritiker. Derselbe Hass richtet sich gegen uns. Diejenigen, die homosexuelle und trans Personen hassen, unterscheiden im Allgemeinen nicht zwischen einer Trans-Person und einer schwulen oder lesbischen Person. Die Hauptgefahren für Homosexuelle sind sicherlich nicht die Transaktivisten. Wenn Menschen auf der Strasse verprügelt, in die Falle gelockt, beleidigt werden, ist das nicht ihretwegen. Wenn eine Lehrerin oder ein Schüler aufgrund ihrer sexuellen Orientierung so sehr schikaniert wird, dass sie sich das Leben nehmen, ist das sicherlich nicht wegen ‚Gender-Aktivisten‘. Lassen Sie uns die Prioritäten neu ordnen und die Dinge leidenschaftslos betrachten.“</p>
<p>Wir haben diesen Pariser, einen „Verfechter der Vernunft“, gefragt, ob er in der Gründung der LGB Alliance eine der Folgen eines ungezügelten Progressismus sieht, der manchmal in Zensur umschlägt: „Ja. Es gab zu radikale Reaktionen, die bei einigen Aktivisten, die schnell zu Beschimpfungen und Verurteilungen neigen, wenig Raum für Zweifel lassen“, gibt er zu. Jemanden systematisch als transphob zu bezeichnen, ohne sich die Zeit zu nehmen, zu lesen oder anzuhören, was er oder sie zu sagen hat, ist kontraproduktiv. Ja, es gibt Menschen, die der Transidentität wirklich ablehnend gegenüberstehen; aber es gibt auch berechtigte Fragen und Ängste, auf die man eine Antwort wissen muss. Wir haben in den letzten Jahren innerhalb der LGBT-Organisationen einen Mangel an Pädagogik gezeigt. Wir sind zu schnell vorgegangen, manchmal mit überzogenen Reaktionen, indem wir die Transidentität zum ultimativen, fast heiligen Kampf gemacht haben. Es ist natürlich notwendig, Transpersonen zu schützen, und es gibt auch viele andere Themen, die wir gemeinsam vorantreiben müssen, denn wenn wir nicht solidarisch und geeint sind, werden diese gesellschaftlichen Themen nicht vorankommen.“</p>
<p>Arnaud Abel sieht in dieser Zersplitterung der Kämpfe eine Schwächung der Anliegen, die die Gemeinschaft als Ganzes vereinen. „Ich bin besorgt: Wir verlieren an Kraft und Stärke genau in dem Moment, in dem wir zusammenhalten sollten. Wofür wir plädieren, ist, die Brüche zu heilen und wieder ins Gespräch zu kommen. Trans-Personen sind zum Sündenbock reaktionärer Bewegungen geworden. Und spiegelbildlich nutzen einige sehr radikalisierte Aktivisten diese Polarisierung, um andere Agenden voranzutreiben.“</p>
<p>Die einzige Lösung in seinen Augen? „Wieder lernen, miteinander zu reden, ohne diejenigen zu verachten, mit denen man nicht einverstanden ist. Die Scherben kitten, eine gemeinsame Dynamik und verbindende Kämpfe neu schaffen, anstatt zu spalten.“</p>
<p><strong>Sie sagten Progressivismus?</strong></p>
<p>Unter den von der LGB Alliance angeprangerten Auswüchsen findet sich die Tendenz, Frauen wieder in den Hintergrund zu drängen. „Ich denke, es gibt enorm viel Misogynie in dieser ganzen Queer-Theorie“, donnert Kate Harris. „Die Heuchelei ist aussergewöhnlich. Tatsächlich hat man ihnen freie Hand gelassen, so misogyn zu sein, wie sie wollen, unter dem Deckmantel, progressiv und cool zu sein.“ Ihr zufolge wird der sexuelle Fetischismus einiger nun als Norm propagiert. Als Beweis führt sie die Studien des Psychologen Ray Blanchard an, dem Urheber des Begriffs Autogynophilie, der einen Mann beschreibt, der sich sexuell zu sich selbst als Frau hingezogen fühlt. Dieses Konzept ist in der aktuellen wissenschaftlichen Literatur und den Gesundheitsstatistiken selten dokumentiert, da es als spezifische Kategorie der Geschlechtsinkongruenz betrachtet wird.</p>
<p>„Wir haben so viele Jungen gesehen, die kastriert wurden und deren Körper ruiniert, deren Leben zerstört ist. So viele Mädchen, denen die Brüste entfernt wurden, obwohl sie einfach lesbisch sind“, fügt die Gründerin hinzu. „Das sind einfach Kinder, denen eine Geschichte erzählt wurde, denen eine Menge Lügen erzählt wurden und deren Leben zerstört wurde, nachdem sie brutalisiert wurden. Ich mache die Anhänger der Geschlechtsidentitätsideologie dafür verantwortlich.“</p>
<p>Alles, was wir zu sagen versuchen, ist, dass wir in Zukunft klare Grenzen brauchen. Denn das Nächste, was abgeschafft werden könnte, ist das Alter. Viele Queer-Aktivisten sind auch mit Personen involviert, die von Minderjährigen angezogen werden, und versuchen, Gesetze zu ändern, um Männern sexuelle Beziehungen mit Kindern zu ermöglichen. Das ist also eine weitere Sache, vor der wir uns in Acht nehmen müssen. Wir hatten im Vereinigten Königreich zahlreiche Fälle, in denen Personen, die in der Queer-Community involviert waren, sich später als Pädophile herausstellten. <a href="https://www.bbc.com/news/articles/cx2kkrxdpndo" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Erst kürzlich wurde ein Mann zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt, weil er einen 12-jährigen Jungen vergewaltigt hatte.</a> Er war Leiter einer Pride-Organisation.“</p>
<p>Angesichts dieser unterschiedlichen Standpunkte bleibt eine Frage: Warum hat die Geschlechterfrage die ursprünglichen Anliegen der Gay-Community verdrängt? Wie weit reicht die wahre Macht der Trans-Lobby? Da die von einer Geschlechtsumwandlung betroffenen Personen weniger zahlreich sind als die LGB (siehe Kasten), wie lässt sich ihre Vorherrschaft innerhalb der Gemeinschaftsbewegungen erklären? Die inklusive Antwort scheint etwas kurz zu greifen.</p>
<p>Obwohl sie zugibt, sich diese Frage jeden Tag zu stellen, liefert Kate Harris eine Erklärung: „Ich denke, LGB-Organisationen wie Stonewall hatten alle ihre Ziele erreicht. Sie hatten Gleichheit in Bereichen wie Adoption, Dienst in den Streitkräften, Ehe für alle erreicht… Was konnten sie noch tun? Transsexuelle sahen darin eine Gelegenheit: Wenn sie sich an die LGB-Bewegung klammerten, die in den Vereinigten Staaten, Kanada, dem Vereinigten Königreich, Europa usw. so gut funktionierte, würde ihnen das eine Macht verleihen, die sie nicht hatten. Ich denke, viele Leute haben die Hinzufügung des ‚T‘ mit einem neuen Schritt im menschlichen Fortschritt verwechselt.“</p>
<p>Seit 2022 stuft die WHO „Geschlechtsinkongruenz“ nicht mehr als psychische Störung in ihrer grossen medizinischen Liste ein. Dies diente mehreren Ländern als Unterstützung, um ihre Gesetze oder Regeln zu ändern (Personenstand, Zugang zur Gesundheitsversorgung, Erstattungen). Anschliessend vergleichen Rankings wie die Rainbow Map von ILGA-Europe die Länder und üben Druck aus, um „besser zu werden“. Schliesslich erzeugen Kontroversen über Frauensport, Schule oder Gesundheit viel Aufmerksamkeit: Algorithmen und Medien verstärken diese sehr spaltenden Themen, was ihnen eine viel grössere Sichtbarkeit verleiht als die tatsächliche Anzahl der betroffenen Personen.</p>
<p>Schliesslich ist der Einfluss von Interessenvertretungen real, aber umstritten: Einige Institutionen haben ihre Partnerschaften angepasst (z. B. die BBC, die das Stonewall-Programm verliess), ein Zeichen dafür, dass die Debatte über Methoden und Umfang offen ist. Ergebnis: Die „Trans-Frage“ nimmt heute einen beträchtlichen Raum ein, nicht weil die Gemeinschaft die Mehrheit stellen würde, sondern weil ihre Herausforderungen neu, international normiert und hochgradig konfliktträchtig sind – und somit medial sehr präsent.</p>
<p>Für Kate Harris spielt auch die Frage des Gewinns der Pharmaunternehmen eine Rolle: „Wenn Sie als Kind Pubertätsblocker nehmen, dann zu Hormonen des anderen Geschlechts wechseln und sich dann einer Operation unterziehen, müssen Sie Ihr ganzes Leben lang Medikamente nehmen“, erklärt sie.</p>
<p><strong>Im Aufschwung</strong></p>
<p>Im Rahmen dieser Untersuchung haben wir versucht, Stellungnahmen von Voqueer (ehemals Vogay), Lestime, der Föderation der LGBTIQ+-Verbände und der Organisation der Lesben in der Schweiz (LOS) einzuholen. Niemand fand die Zeit, uns zu antworten. Ich bin daher, wider Willen, dazu verurteilt, in Unkenntnis zu bleiben (siehe Kasten).</p>
<p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26754056/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">PUBMED</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Medien</category>
            <category>International</category>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Studien zur psychischen Gesundheit und zum Suizidrisiko bei trans-identifizierenden / „nicht-binären“ Jugendlichen verstehen]]></title>
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            <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Es gibt zahlreiche Studien über transidentifizierende oder „nicht-binäre“ Jugendliche und das Risiko von Suizidgedanken, Suizidversuchen oder Depressionen.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zahlreiche Studien über transidentifizierende oder „nicht-binäre“ Jugendliche und das Risiko von Suizidgedanken, Suizidversuchen oder Depressionen. Es gibt jedoch wichtige Einschränkungen: Die Zahlen müssen mit Vorsicht interpretiert werden.</p>
<!-- -->
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="1-wie-studien-durchgeführt-werden">1) Wie Studien durchgeführt werden<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/studien-zur-psychischen-gesundheit-und-zum-suizidrisiko-bei-trans-identifizierenden-nicht-binaeren-jugendlichen-verstehen/#1-wie-studien-durchgef%C3%BChrt-werden" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur 1) Wie Studien durchgeführt werden" title="Direkter Link zur 1) Wie Studien durchgeführt werden" translate="no">​</a></h2>
<ul>
<li class=""><strong>Selbstberichtete Fragebögen</strong>: Viele Studien fragen Jugendliche, ob sie Suizidgedanken oder Suizidversuche hatten. Vorteil: grosse Abdeckung. Einschränkung: Was der Jugendliche angibt, kann je nach Kontext und Erinnerung variieren.</li>
<li class=""><strong>Krankenakten / Krankenhausaufenthalte</strong>: Einige Studien verwenden dokumentierte Suizidversuche oder Einweisungen wegen Selbstverletzung. Vorteil: objektive Daten. Einschränkung: Berücksichtigt keine nicht gemeldeten Suizidgedanken und erfasst nur das, was in Krankenhäusern behandelt wird.</li>
<li class=""><strong>Mortalitätsregister</strong>: Ermöglichen die Messung von Suiziden, dies ist jedoch bei diesen Populationen in grossem Massstab selten. Die Zahlen existieren hauptsächlich in bestimmten Ländern (z.B. Skandinavien), bleiben aber gering und unsicher.</li>
</ul>
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="2-die-wichtigsten-verzerrungen-und-einschränkungen">2) Die wichtigsten Verzerrungen und Einschränkungen<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/studien-zur-psychischen-gesundheit-und-zum-suizidrisiko-bei-trans-identifizierenden-nicht-binaeren-jugendlichen-verstehen/#2-die-wichtigsten-verzerrungen-und-einschr%C3%A4nkungen" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur 2) Die wichtigsten Verzerrungen und Einschränkungen" title="Direkter Link zur 2) Die wichtigsten Verzerrungen und Einschränkungen" translate="no">​</a></h2>
<ul>
<li class=""><strong>Nicht-repräsentative Stichproben</strong>: Viele Studien stammen aus klinischen oder gemeinschaftlichen Stichproben (LGBTQ+-Netzwerke), was Jugendliche in Not überrepräsentiert.</li>
<li class=""><strong>Unterschiedliche Massnahmen je nach Studien</strong> : Definition von « trans », « nicht-binär », Untersuchungszeitraum, Arten von Fragen zu Selbstmordgedanken oder -versuchen… → schwierig, die Zahlen zu vergleichen.</li>
<li class=""><strong>Querschnittsstudien</strong>: Machen „eine Momentaufnahme“ zu einem bestimmten Zeitpunkt, daher kann keine Kausalität hergestellt werden <em>(z.B. Stigmatisierung → Suizidrisiko).</em></li>
<li class=""><strong>Daten zu Detransition und chirurgischem Bedauern</strong>: Kurze oder unterbrochene Nachbeobachtungen, Verluste in der Nachverfolgung. Die bekannten Raten (~1 % für chirurgisches Bedauern) sind nicht generalisierbar, und die tatsächliche Detransitionsrate ist unbekannt und könnte in den kommenden Jahren steigen.</li>
<li class=""><strong>Politisierung des Themas</strong>: Einige Studien mit spektakulären Ergebnissen erregen mehr Aufmerksamkeit als nuancierte Studien.</li>
</ul>
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="3-suizidgedanken-vs-tatsächliche-suizidversuche">3) Suizidgedanken vs. tatsächliche Suizidversuche<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/studien-zur-psychischen-gesundheit-und-zum-suizidrisiko-bei-trans-identifizierenden-nicht-binaeren-jugendlichen-verstehen/#3-suizidgedanken-vs-tats%C3%A4chliche-suizidversuche" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur 3) Suizidgedanken vs. tatsächliche Suizidversuche" title="Direkter Link zur 3) Suizidgedanken vs. tatsächliche Suizidversuche" translate="no">​</a></h2>
<ul>
<li class=""><strong>Suizidgedanken:</strong> Hauptsächlich von Jugendlichen selbst berichtet. Dies weist auf ihr Leid hin, ist aber nicht dasselbe wie ein Suizidversuch.</li>
<li class=""><strong>Suizidversuche:</strong> Einige werden selbst berichtet, andere sind in Krankenhäusern dokumentiert. Die Zahlen variieren je nach Methode.</li>
<li class=""><strong>Suizidtodesfälle:</strong> Sehr selten in Registern und bei TGD-Jugendlichen schwer präzise zu messen.</li>
</ul>
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="4-detransition--chirurgisches-bedauern">4) Detransition / chirurgisches Bedauern<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/studien-zur-psychischen-gesundheit-und-zum-suizidrisiko-bei-trans-identifizierenden-nicht-binaeren-jugendlichen-verstehen/#4-detransition--chirurgisches-bedauern" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur 4) Detransition / chirurgisches Bedauern" title="Direkter Link zur 4) Detransition / chirurgisches Bedauern" translate="no">​</a></h2>
<ul>
<li class=""><strong>Bedauern nach Operation:</strong> Niedrige Rate (~1 %), aber begrenzte Studien und hauptsächlich an operierten Erwachsenen. Wenig verlässliche Informationen über Jugendliche oder solche, die nur mit Hormonen behandelt werden.</li>
<li class=""><strong>Soziale oder medizinische Detransition:</strong> Prävalenz unbekannt, heterogene Studien, variable Definitionen.</li>
</ul>
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="5-praktische-empfehlungen-für-eltern">5) Praktische Empfehlungen für Eltern<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/studien-zur-psychischen-gesundheit-und-zum-suizidrisiko-bei-trans-identifizierenden-nicht-binaeren-jugendlichen-verstehen/#5-praktische-empfehlungen-f%C3%BCr-eltern" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur 5) Praktische Empfehlungen für Eltern" title="Direkter Link zur 5) Praktische Empfehlungen für Eltern" translate="no">​</a></h2>
<ul>
<li class="">Dem Leid zuhören und es ernst nehmen: Suizidgedanken sind ein wichtiges Signal.</li>
<li class="">Vorsicht vor irreversiblen Eingriffen: Zuerst psychologische und soziale Unterstützung bevorzugen.</li>
<li class="">An veränderbaren Faktoren arbeiten: familiäre Unterstützung, Reduzierung von Stigmatisierung, Raum zur Identitätsfindung.</li>
</ul>
<p>Diese Faktoren verringern das Suizidrisiko erheblich.</p>
<p><strong>Wichtige Referenzen:</strong></p>
<ul>
<li class="">Russell ST, Pollitt AM, Li G, Grossman AH. <em>Chosen Name Use Is Linked to Reduced Depressive Symptoms, Suicidal Ideation, and Suicidal Behavior Among Transgender Youth.</em> J Adolesc Health. 2018;63(4):503-505. PubMed</li>
<li class="">Thoma BC, et al. <em>Suicidality disparities among transgender youth: Risk and protective factors.</em> J Adolesc. 2019;74:82-97. PubMed</li>
<li class="">Olson KR, et al. <em>Mental health of transgender children who are supported in their identities.</em> Pediatrics. 2016;137(3):e20153223. PubMed</li>
</ul>
<p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26754056/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">PUBMED</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Evidenz und Studien</category>
            <category>Eltern</category>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Der Cass Review: Unabhängige Bewertung der Geschlechterdienste für Minderjährige im Vereinigten Königreich]]></title>
            <link>https://amqg-aufg.org/de/blog/der-cass-review-unabhaengige-bewertung-der-geschlechterdienste-fuer-minderjaehrige-im-vereinigten-koenigreich/</link>
            <guid>https://amqg-aufg.org/de/blog/der-cass-review-unabhaengige-bewertung-der-geschlechterdienste-fuer-minderjaehrige-im-vereinigten-koenigreich/</guid>
            <pubDate>Sun, 07 Sep 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Am 10. April 2024 wurde der Abschlussbericht der unabhängigen Untersuchung der Geschlechterdienste für Minderjährige in England, besser bekannt als Cass…]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p><span class="box_tGZe"><img decoding="async" loading="lazy" alt="CASS Review" src="https://amqg-aufg.org/de/assets/images/2025-09-07-der-cass-review-unabhaengige-bewertung-der-geschlechterdienste-fuer-minderjaehrige-im-vereinigten-koenigreich-fig-1-8c87f7fea032091532b1b26b77752a75.jpg" width="1400" height="1058" class="img_ev3q"></span></p>
<p>Am 10. April 2024 wurde der Abschlussbericht der unabhängigen Untersuchung der Geschlechterdienste für Minderjährige in England, besser bekannt als Cass Review, dem NHS England, dem nationalen Gesundheitssystem, übergeben. Im Jahr 2020 in Auftrag gegeben und von der Kinderärztin Hilary Cass geleitet, zielte diese Untersuchung darauf ab, die Qualität der Versorgungsleistungen für Jugendliche mit Geschlechtsidentitätsfragen zu bewerten. Zur Untermauerung ihrer Arbeit wurde ein umfangreiches unabhängiges Forschungsprogramm der Universität York anvertraut, das eine kritische Analyse der wissenschaftlichen Erkenntnisse und bestehenden klinischen Empfehlungen, eine internationale Umfrage unter spezialisierten Diensten sowie quantitative und qualitative Studien, die sich auf die Erfahrungen von Jugendlichen und ihren Familien konzentrierten, umfasste.</p>
<!-- -->
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="hintergrund-und-rahmen-des-auftrags">Hintergrund und Rahmen des Auftrags<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/der-cass-review-unabhaengige-bewertung-der-geschlechterdienste-fuer-minderjaehrige-im-vereinigten-koenigreich/#hintergrund-und-rahmen-des-auftrags" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Hintergrund und Rahmen des Auftrags" title="Direkter Link zur Hintergrund und Rahmen des Auftrags" translate="no">​</a></h2>
<p><strong>Mandat:</strong> Im Jahr 2020 initiiert, zielte diese unabhängige, von Dr. Hilary Cass geleitete Bewertung darauf ab, die Versorgung von Jugendlichen mit Geschlechtsidentitätsfragen durch den NHS neu zu gestalten, um eine sicherere, effektivere und ganzheitlichere Versorgung zu gewährleisten.<br>
<strong>Methodik:</strong> Der Bericht stützt sich auf sieben systematische Übersichten der Universität York, eine Umfrage unter Jugenddiensten in Europa, zwei quantitative Studien zu Krankenakten und eine qualitative Studie zur Erfahrung mit Geschlechtsdysphorie Bioethics TodayBioMed Central.</p>
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="wesentliche-empfehlungen">Wesentliche Empfehlungen<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/der-cass-review-unabhaengige-bewertung-der-geschlechterdienste-fuer-minderjaehrige-im-vereinigten-koenigreich/#wesentliche-empfehlungen" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Wesentliche Empfehlungen" title="Direkter Link zur Wesentliche Empfehlungen" translate="no">​</a></h2>
<h3 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="aufgabe-des-affirmativen-modells-als-standardrahmen">Aufgabe des affirmativen Modells als Standardrahmen<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/der-cass-review-unabhaengige-bewertung-der-geschlechterdienste-fuer-minderjaehrige-im-vereinigten-koenigreich/#aufgabe-des-affirmativen-modells-als-standardrahmen" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Aufgabe des affirmativen Modells als Standardrahmen" title="Direkter Link zur Aufgabe des affirmativen Modells als Standardrahmen" translate="no">​</a></h3>
<p>Der Bericht empfiehlt, sich vom affirmativen Modell (Pubertätsblocker und Hormone als erste Option) zugunsten eines Ansatzes zu lösen, der sich auf psychosoziale Unterstützung konzentriert und mentale, soziale oder neurologische Entwicklungsaspekte berücksichtigt.</p>
<h3 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="stärkung-der-wissenschaftlichen-evidenz-und-der-strengen-überwachung">Stärkung der wissenschaftlichen Evidenz und der strengen Überwachung<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/der-cass-review-unabhaengige-bewertung-der-geschlechterdienste-fuer-minderjaehrige-im-vereinigten-koenigreich/#st%C3%A4rkung-der-wissenschaftlichen-evidenz-und-der-strengen-%C3%BCberwachung" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Stärkung der wissenschaftlichen Evidenz und der strengen Überwachung" title="Direkter Link zur Stärkung der wissenschaftlichen Evidenz und der strengen Überwachung" translate="no">​</a></h3>
<p>Medizinische Behandlungen sollten nur im Rahmen klinischer Studien verschrieben werden, aufgrund begrenzter Evidenz für ihre Wirksamkeit und Sicherheit, insbesondere in Bezug auf Knochengesundheit, kognitive Entwicklung usw.</p>
<h3 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="ersetzung-des-gids-durch-ein-regionales-netzwerk">Ersetzung des GIDS durch ein regionales Netzwerk<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/der-cass-review-unabhaengige-bewertung-der-geschlechterdienste-fuer-minderjaehrige-im-vereinigten-koenigreich/#ersetzung-des-gids-durch-ein-regionales-netzwerk" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Ersetzung des GIDS durch ein regionales Netzwerk" title="Direkter Link zur Ersetzung des GIDS durch ein regionales Netzwerk" translate="no">​</a></h3>
<p>Der Bericht empfiehlt, den zentralisierten Gender Identity Development Service (GIDS) (Tavistock) zu schliessen und ihn durch regionale Zentren zu ersetzen, die in das pädiatrische und psychiatrische Versorgungssystem integriert sind.</p>
<h3 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="erste-versorgungsstufe-psychosoziale-unterstützung">Erste Versorgungsstufe: Psychosoziale Unterstützung<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/der-cass-review-unabhaengige-bewertung-der-geschlechterdienste-fuer-minderjaehrige-im-vereinigten-koenigreich/#erste-versorgungsstufe-psychosoziale-unterst%C3%BCtzung" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Erste Versorgungsstufe: Psychosoziale Unterstützung" title="Direkter Link zur Erste Versorgungsstufe: Psychosoziale Unterstützung" translate="no">​</a></h3>
<p>Jugendliche sollten vorrangig eine gezielte psychotherapeutische Begleitung erhalten, mit der Entwicklung eines formalisierten klinischen Pfades für nicht-medizinische Interventionen und eines Forschungsprogramms zu deren Wirksamkeit.</p>
<h3 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="verbesserung-der-governance-der-ausbildung-und-der-datenerfassung">Verbesserung der Governance, der Ausbildung und der Datenerfassung<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/der-cass-review-unabhaengige-bewertung-der-geschlechterdienste-fuer-minderjaehrige-im-vereinigten-koenigreich/#verbesserung-der-governance-der-ausbildung-und-der-datenerfassung" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Verbesserung der Governance, der Ausbildung und der Datenerfassung" title="Direkter Link zur Verbesserung der Governance, der Ausbildung und der Datenerfassung" translate="no">​</a></h3>
<p>Der Bericht fordert die Einrichtung eines robusten Systems zur Datenüberwachung, die Schulung von Fachkräften sowie verbesserte Qualitäts- und Governance-Prozesse.</p>
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="konkrete-konsequenzen-und-reaktionen">Konkrete Konsequenzen und Reaktionen<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/der-cass-review-unabhaengige-bewertung-der-geschlechterdienste-fuer-minderjaehrige-im-vereinigten-koenigreich/#konkrete-konsequenzen-und-reaktionen" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Konkrete Konsequenzen und Reaktionen" title="Direkter Link zur Konkrete Konsequenzen und Reaktionen" translate="no">​</a></h2>
<p><strong>Umsetzung durch den NHS:</strong></p>
<ul>
<li class="">Ende der Verschreibung von Pubertätsblockern für unter 18-Jährige ausserhalb klinischer Studien.</li>
<li class="">Schliessung des GIDS (März 2024) und Eröffnung von zwei regionalen Zentren (April 2024).</li>
<li class="">Überarbeitung des Überweisungsprotokolls an spezialisierte Kliniken und Einleitung einer Überprüfung der Dienste für Erwachsene.</li>
</ul>
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="reaktionen-und-kritik">Reaktionen und Kritik:<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/der-cass-review-unabhaengige-bewertung-der-geschlechterdienste-fuer-minderjaehrige-im-vereinigten-koenigreich/#reaktionen-und-kritik" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Reaktionen und Kritik:" title="Direkter Link zur Reaktionen und Kritik:" translate="no">​</a></h2>
<ul>
<li class="">Einige Ärzte und Verbände begrüssten den vorsichtigen und wissenschaftlich fundierten Ansatz.</li>
<li class="">Andere, darunter Trans-Organisationen und einige Fachleute, kritisierten den Bericht und warfen ihm eine strenge, voreingenommene Methodik vor oder dass er den Zugang zur Versorgung verzögern könnte.</li>
<li class="">Jüngste wissenschaftliche Analysen haben auch methodische Mängel in den systematischen Übersichten (Voreingenommenheit, unklare Einschlusskriterien usw.) aufgezeigt und forderten eine kritische Bewertung der Schlussfolgerungen.</li>
</ul>
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="zusammenfassende-bilanz">Zusammenfassende Bilanz<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/der-cass-review-unabhaengige-bewertung-der-geschlechterdienste-fuer-minderjaehrige-im-vereinigten-koenigreich/#zusammenfassende-bilanz" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Zusammenfassende Bilanz" title="Direkter Link zur Zusammenfassende Bilanz" translate="no">​</a></h2>
<p>Der Cass-Bericht (April 2024) schlägt eine Neugestaltung der Versorgung von Jugendlichen mit Geschlechtsidentitätsfragen vor und fordert:</p>
<ul>
<li class="">eine Ausrichtung auf einen Ansatz, der sich auf das mentale und soziale Wohlbefinden konzentriert,</li>
<li class="">medizinische Verschreibungen, die auf einen Forschungsrahmen beschränkt sind,</li>
<li class="">eine Dezentralisierung und bessere Integration der Dienste,</li>
<li class="">und eine Stärkung der wissenschaftlichen Grundlage und der Governance-Prozesse.</li>
</ul>
<p>Die Auswirkungen waren im britischen Kontext unmittelbar und führten sowohl zu einem institutionellen Wendepunkt als auch zu einer lebhaften öffentlichen Debatte über das Gleichgewicht zwischen Schutz, Vorsicht und Zugang zur Versorgung.</p>
<p><a href="https://webarchive.nationalarchives.gov.uk/ukgwa/20250310143633/https://cass.independent-review.uk/wp-content/uploads/2024/04/CassReview_Final.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">CASS Review (April 2024)</a> CASS Review (August 2024)</p>]]></content:encoded>
            <category>International</category>
            <category>Evidenz und Studien</category>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Lyo Kessler – ergreifendes Zeugnis einer jungen Frau, die ihre Transition bereut]]></title>
            <link>https://amqg-aufg.org/de/blog/lyo-kessler-ergreifendes-zeugnis-einer-jungen-frau-die-ihre-transition-bereut/</link>
            <guid>https://amqg-aufg.org/de/blog/lyo-kessler-ergreifendes-zeugnis-einer-jungen-frau-die-ihre-transition-bereut/</guid>
            <pubDate>Thu, 28 Aug 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Lyo Kessler wuchs im Schweizer Wallis auf und geriet im Alter von 22 Jahren unter dem Einfluss transaffirmativer Organisationen und Ärzte in den Strudel der…]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Video: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=xdl_kCLFWIc" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Lyo Kessler - témoignage poignant d'une jeune femme qui regrette sa transition</a></p>
<p>Lyo Kessler wuchs im Schweizer Wallis auf und geriet im Alter von 22 Jahren unter dem Einfluss transaffirmativer Organisationen und Ärzte in den Strudel der Geschlechtsumwandlung. 10 Jahre später erkennt sie, dass sie immer eine Frau sein wird und mit einem durch Operationen verstümmelten und durch die Einnahme männlicher Hormone aus dem Gleichgewicht gebrachten Körper leben muss.</p>
]]></content:encoded>
            <category>Detransition</category>
            <category>Medien</category>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Testosteron, Blutkreislauf und Knochengesundheit]]></title>
            <link>https://amqg-aufg.org/de/blog/testosteron-blutkreislauf-und-knochengesundheit/</link>
            <guid>https://amqg-aufg.org/de/blog/testosteron-blutkreislauf-und-knochengesundheit/</guid>
            <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Wenn Sie Testosteron eingenommen haben und nun absetzen, bemerken Sie möglicherweise Veränderungen bei Wassereinlagerungen, Blutkreislauf oder Knochendichte.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie Testosteron eingenommen haben und nun absetzen, bemerken Sie möglicherweise Veränderungen bei Wassereinlagerungen, Blutkreislauf oder Knochendichte. Diese Effekte sind bekannt und können einige Zeit brauchen, bis sie sich regulieren. Hier erfahren Sie, was in Ihrem Körper passiert und wie Sie diese Symptome besser in den Griff bekommen.</p>
<!-- -->
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="1-testosteron-und-wassereinlagerungen-warum-diese-schwellung">1. Testosteron und Wassereinlagerungen: Warum diese Schwellung?<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/testosteron-blutkreislauf-und-knochengesundheit/#1-testosteron-und-wassereinlagerungen-warum-diese-schwellung" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur 1. Testosteron und Wassereinlagerungen: Warum diese Schwellung?" title="Direkter Link zur 1. Testosteron und Wassereinlagerungen: Warum diese Schwellung?" translate="no">​</a></h2>
<p>Eine Wirkung auf Salz und Wasser: Testosteron wirkt ähnlich wie ein Kortikoid, indem es die Einlagerung von Natrium und Wasser fördert. Ergebnis: Schwellungen an Händen und Füssen, Gefühl schwerer Beine.<br>
Ein Körper, der sein Gleichgewicht sucht: Nach dem Absetzen von Testosteron kann es einige Zeit dauern, bis Ihr Körper seinen Flüssigkeitshaushalt wieder reguliert hat, was zu Gewichtsschwankungen und manchmal zu einem Gefühl der Wassereinlagerung führen kann.</p>
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="2-testosteron-kreislaufstörungen-und-knochengesundheit">2. Testosteron, Kreislaufstörungen und Knochengesundheit<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/testosteron-blutkreislauf-und-knochengesundheit/#2-testosteron-kreislaufst%C3%B6rungen-und-knochengesundheit" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur 2. Testosteron, Kreislaufstörungen und Knochengesundheit" title="Direkter Link zur 2. Testosteron, Kreislaufstörungen und Knochengesundheit" translate="no">​</a></h2>
<p>Eine Wirkung auf die Blutgefässe: Testosteron fördert die Vasokonstriktion (Verengung der Gefässe), was den Blutfluss verlangsamen und den Fingern und Zehen eine violette Färbung verleihen kann.</p>
<p>Ein dickeres Blut: Testosteron erhöht die Produktion roter Blutkörperchen, was das Blut zähflüssiger machen und seine Zirkulation verlangsamen kann, insbesondere in den kleinen Arterien.</p>
<p>Eine verstärkte Wirkung, wenn Sie bereits Kreislaufprobleme haben: Wenn Sie anfällig für das Raynaud-Syndrom oder eine Veneninsuffizienz sind, können diese Effekte noch ausgeprägter sein.<br>
Achten Sie auf Ihre Knochen!</p>
<p>Testosteron kann, ähnlich wie Kortikoide, eine demineralisierende Wirkung auf die Knochen haben, wodurch das Risiko einer frühen Osteoporose steigt. Das bedeutet, dass Ihre Knochen brüchiger werden können, mit einem erhöhten Frakturrisiko, selbst in jungen Jahren. Die anfälligsten Knochen sind:</p>
<ul>
<li class="">Handgelenke → Häufige Frakturen bei Stürzen<br>
Hüften → Schwere Frakturen mit erheblichen Auswirkungen auf die Mobilität<br>
Wirbel → Risiko von Kompressionsfrakturen, die chronische Schmerzen und eine Verringerung der Körpergrösse verursachen können</li>
</ul>
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="wie-handeln">Wie handeln?<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/testosteron-blutkreislauf-und-knochengesundheit/#wie-handeln" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Wie handeln?" title="Direkter Link zur Wie handeln?" translate="no">​</a></h2>
<p>Sie können Ihrem Körper helfen, ein gutes Gleichgewicht wiederzufinden, indem Sie bestimmte Parameter überwachen und gute Gewohnheiten annehmen:</p>
<ul>
<li class="">Lassen Sie Ihren Blutdruck und Ihren Hämatokritwert (Anteil der roten Blutkörperchen) kontrollieren, besonders wenn Sie oft kalte Extremitäten haben.</li>
<li class="">Überprüfen Sie Ihre Nierenfunktion und Ihr Natrium-/Kaliumgleichgewicht, um eine übermässige Wassereinlagerung zu vermeiden.</li>
<li class="">Achten Sie auf Anzeichen einer Thrombose: Schmerzen oder eine asymmetrische Schwellung eines Beines oder Arms sollten Sie alarmieren.</li>
<li class="">Trinken Sie ausreichend Wasser, aber ohne übermässigen Salzkonsum, um die Wassereinlagerung nicht zu verschlimmern.</li>
<li class="">Bewegen Sie sich regelmässig, denn körperliche Aktivität verbessert die Durchblutung und reduziert das Gefühl schwerer Beine.</li>
<li class="">Pflegen Sie Ihre Knochen: Eine ausreichende Zufuhr von Kalzium, Vitamin D und Proteinen ist unerlässlich, um die Knochenbrüchigkeit zu vermeiden.</li>
<li class="">Vorsicht, wenn Sie rauchen. Wenn Sie rauchen, können diese Effekte noch ausgeprägter sein, da Zigaretten die Vasokonstriktion verschlimmern, den Knochenschwund beschleunigen und das Frakturrisiko erhöhen.</li>
</ul>
<p><strong>Achten Sie auf diese Symptome, Sie sollten einen Arzt konsultieren:</strong></p>
<ul>
<li class="">Kalte und violette Extremitäten</li>
<li class="">Gefühl schwerer Beine</li>
<li class="">Ödeme an Füssen oder Händen</li>
<li class="">Erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel</li>
<li class="">Frühe Osteoporose → häufigere Frakturen</li>
</ul>
<p>Wenn Sie diese Symptome verspüren, ist es wichtig, Ihre kardiovaskulären und knöchernen Parameter (Blutbild, Knochendichte) zu überwachen und eine Reduzierung des Tabakkonsums in Betracht zu ziehen, um Komplikationen zu begrenzen.</p>
<h2 class="anchor anchorTargetStickyNavbar_Vzrq" id="quellen">Quellen<a href="https://amqg-aufg.org/de/blog/testosteron-blutkreislauf-und-knochengesundheit/#quellen" class="hash-link" aria-label="Direkter Link zur Quellen" title="Direkter Link zur Quellen" translate="no">​</a></h2>
<p><strong>Testosteron und Wassereinlagerungen</strong></p>
<ul>
<li class="">Kvorning, T., et al. (2007). Suppression of the urinary steroid profile in response to testosterone administration in relation to doping analysis. Clinical Chemistry.<br>
Basaria, S. (2010). Male hypogonadism. The Lancet.</li>
</ul>
<p><strong>Testosteron und Kreislaufstörungen</strong></p>
<ul>
<li class="">Gagliano-Jucá, T., &amp; Basaria, S. (2019). Testosterone replacement therapy and cardiovascular risk. Nature Reviews Endocrinology.</li>
<li class="">Glueck, C. J., et al. (1993). Thrombophilia, testosterone therapy, and thrombosis risk. Journal of Clinical</li>
</ul>
<p><strong>Endocrinology &amp; Metabolism.</strong><br>
<em>Management von Nebenwirkungen</em></p>
<ul>
<li class="">Morgentaler, A., et al. (2015). Testosterone therapy and cardiovascular risk: Advances and controversies.Mayo Clinic Proceedings.</li>
<li class="">European Association of Urology (EAU) Guidelines on Male Hypogonadism</li>
</ul>]]></content:encoded>
            <category>Detransition</category>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Wie geht man mit Geschlechtsdysphorie bei Kindern um?]]></title>
            <link>https://amqg-aufg.org/de/blog/wie-geht-man-mit-geschlechtsdysphorie-bei-kindern-um/</link>
            <guid>https://amqg-aufg.org/de/blog/wie-geht-man-mit-geschlechtsdysphorie-bei-kindern-um/</guid>
            <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Ihr Kind vertraut Ihnen etwas sehr Wichtiges an – es versucht, seinen Platz in der Welt zu finden.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<ol>
<li class=""><strong>Die Situation verstehen</strong><br>
Ihr Kind vertraut Ihnen etwas sehr Wichtiges an – es versucht, seinen Platz in der Welt zu finden. Diese Phase ist für Sie beide schwierig und kann eine Quelle von Unsicherheiten sein.</li>
<li class=""><strong>Hören Sie Ihrem Kind zu.</strong> Zuhören ist entscheidend. Eine unmittelbare Reaktion von Schock, Wut oder Skepsis könnte Ihr Kind daran hindern, sich Ihnen erneut anzuvertrauen. Nehmen Sie zu Beginn eine offene und neugierige Haltung ein, um eine vertrauensvolle Kommunikation zu fördern. Viele Online-Ratgeber für Trans-Jugendliche beschreiben Eltern häufig als Hindernisse. Lassen Sie sich nicht unfreiwillig in diese Rolle drängen – das könnte Ihrer Beziehung zu Ihrem Kind schaden.</li>
<li class=""><strong>Sich informieren.</strong> Ihr Kind stützt sich vielleicht auf Informationsquellen, die Ihnen unbekannt sind oder die Ihnen seltsam erscheinen. Versuchen Sie zu verstehen, was das für Quellen sind:</li>
</ol>
<ul>
<li class="">Welche YouTuber und Online-Foren beeinflussen ihn/sie?</li>
<li class="">Welche Argumente findet er/sie überzeugend?</li>
<li class=""><strong>Verlässliche Informationsquellen:</strong>
<ul>
<li class="">4th Wave Now</li>
<li class="">Gender Health Query</li>
<li class="">Transgender Trend</li>
</ul>
</li>
</ul>
<!-- -->
<p>4. Informieren Sie sich auch über <strong>Pubertätsblocker und Hormone</strong> sowie über die langfristigen Folgen medizinischer Eingriffe.</p>
<p>5. <strong>Unterschätzen Sie den Einfluss der sozialen Medien nicht.</strong> Kinder wachsen heute in einer sich ständig verändernden digitalen Welt auf. Soziale Medien können sowohl Unterstützung bieten als auch Fehlinformationen verbreiten.</p>
<p>Wir empfehlen den Netflix-Dokumentarfilm „<a href="https://www.netflix.com/ch-fr/title/81254224" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">The Social Dilemma</a>“, um die Funktionsweise der Algorithmen besser zu verstehen. Wenn Ihr Kind alt genug ist, ihn anzuschauen, sehen Sie ihn gemeinsam an.</p>
<p>6. <strong>In der Schule aktiv werden.</strong> In der Schule können Gespräche über die Geschlechtsidentität Ihres Kindes stattfinden. Die Schulen möchten die Schülerinnen und Schüler unterstützen, ihre Ansätze entsprechen jedoch nicht immer den Erwartungen der Eltern.</p>
<ul>
<li class=""><strong>Nützliche Ressourcen für den Austausch mit Schulen:</strong>
<ul>
<li class="">Transgender Trend</li>
<li class="">Safe Schools Alliance</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Bleiben Sie höflich, achten Sie aber darauf, dass die Schule keine wichtigen Entscheidungen ohne Ihre Beteiligung trifft.</p>
<p>7. <strong>Ihre Grenzen festlegen</strong><br>
Ihr Kind möchte vielleicht eine soziale Transition vollziehen – Frisur, Kleidung oder Pronomen ändern. Manchmal geht dies mit medizinischen Anliegen wie Pubertätsblockern einher.</p>
<p>8. <strong>Stellen Sie sich vor Entscheidungen diese Fragen:</strong></p>
<ul>
<li class="">
<p>Welche Auswirkungen wird dies auf die Geschwister und die Familie haben?</p>
</li>
<li class="">
<p>Wird eine Rückkehr zur ursprünglichen Identität möglich sein, falls Ihr Kind seine Meinung ändert?</p>
</li>
<li class="">
<p>Verstärkt diese Transition die Geschlechterstereotypen, anstatt sie zu hinterfragen?</p>
</li>
<li class="">
<p><strong>Ressourcen:</strong></p>
<ul>
<li class="">YouTube: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Yr4ieiFKz_4" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Alice Hope – „Pronouns and preferred names for ROGD teens“</a></li>
<li class="">Artikel: <a href="https://www.bayswatersupport.org.uk/breast-binding-self-harm-or-gender-care/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">„Breast Binding: Self Harm or Gender Care?“</a></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>9. <strong>Geschlechterkonzepte hinterfragen</strong><br>
Das biologische Geschlecht und die sozialen Vorstellungen von Geschlecht sind zwei verschiedene Dinge.</p>
<ul>
<li class=""><strong>Stellen Sie Ihrem Kind diese Fragen:</strong>
<ul>
<li class="">Warum glaubt er/sie, sein/ihr Geschlecht wechseln zu müssen?</li>
<li class="">Welche Erwartungen hat er/sie?</li>
<li class="">Welche gesellschaftlichen Rollen beeinflussen deine Wahrnehmung?</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>10. <strong>Empfohlene Lektüre:</strong></p>
<p><a href="https://www.amazon.com/End-Gender-Debunking-Identity-Society/dp/1982132515" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">The End of Gender – Debra Soh</a><br>
<a href="https://www.amazon.com/Irreversible-Damage-Transgender-Seducing-Daughters/dp/168451228X" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Irreversible Damage – Abigail Shrier</a><br>
<a href="https://sex-matters.org/posts/other-resources/the-dangerous-denial-of-sex/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">The Dangerous Denial of Sex</a></p>
<p>10. <strong>Die psychische Gesundheit berücksichtigen</strong><br>
Viele Jugendliche mit Geschlechtsdysphorie weisen auch andere psychische Störungen wie Autismus, Angst oder Depression auf. Stellen Sie sicher, dass die Therapeuten die gesamte Problematik berücksichtigen und sich nicht nur auf die Geschlechtsidentität konzentrieren.</p>
<p><strong>Weiterführende Lektüre:</strong></p>
<p><a href="https://www.bayswatersupport.org.uk/talking-therapy-no-therapy-vs-bad-therapy/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">„Is No Therapy Better Than Bad Therapy?“</a><br>
<a href="https://www.bayswatersupport.org.uk/gender-issues-for-autistic-girls/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">„Gender Issues for Autistic Girls“</a></p>
<p>11. <strong>Dem Kind helfen, ein erfülltes Leben zu führen</strong><br>
Unterstützen Sie Ihr Kind in seiner Entwicklung und sorgen Sie gleichzeitig für sich selbst. Diese Situation kann emotional belastend sein. Gönnen Sie sich Zeit und suchen Sie Unterstützung bei anderen Eltern oder bei spezialisierten Organisationen.</p>
<p><strong>Informationen</strong><br>
Wir haben für Sie eine Auswahl an Links und Büchern zusammengestellt, die wir für nützlich halten.</p>
<ul>
<li class=""><strong>Websites</strong>
<ul>
<li class=""><a href="https://fr.wikipedia.org/wiki/Controverse_sur_la_dysphorie_de_genre_%C3%A0_apparition_rapide" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Geschlechtsdysphorie mit schnellem Beginn (ROGD)</a></li>
</ul>
</li>
<li class=""><strong>Bücher</strong>
<ul>
<li class=""><a href="https://www.fr.fnac.ch/a16354471/Abigail-Shrier-Dommages-irreversibles-Comment-le-phenomene-transgenre-seduit-les-adolescentes" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Irreversibler Schaden – Abigail Shrier</a></li>
<li class="">Hinter dem Regenbogen – Alexander Korte</li>
<li class=""><a href="https://www.amazon.fr/When-Kids-Say-TheyRe-TRANS/dp/1800752644" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">When kids say they’re TRANS – A guide for parents – Stella O’Malley (nur auf Englisch erhältlich)</a></li>
</ul>
</li>
<li class=""><strong>Filme &amp; Videos</strong>
<ul>
<li class=""><a href="https://www.srf.ch/play/tv/impact-investigativ/video/trans-jugendliche---zweifel-waehrend-der-geschlechtsangleichung?urn=urn:srf:video:a983c782-ff51-482a-8372-2dfe88cd49ea" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Trans-Jugendliche – Zweifel während der Geschlechtsangleichung (SRF Impact)</a></li>
<li class="">Wenn die Transition nicht glücklich macht (37 Grad)</li>
<li class=""><a href="https://www.youtube.com/watch?v=3lMa8ph_Xrs" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Trans Train 1, 2, 3, 4 (nur auf Englisch erhältlich)</a></li>
</ul>
</li>
<li class=""><strong>Podcasts</strong></li>
<li class=""><a href="https://podcasts.apple.com/fr/podcast/gender-a-wider-lens/id1542655295" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Gender: A Wider Lens – mit Stella O’Malley und Sasha Ayad (Englisch)</a></li>
</ul>]]></content:encoded>
            <category>Eltern</category>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Jugendliche und Geschlechtsdysphorie: Nutzen, Grenzen und offene Fragen]]></title>
            <link>https://amqg-aufg.org/de/blog/jugendliche-und-geschlechtsdysphorie-nutzen-grenzen-und-offene-fragen/</link>
            <guid>https://amqg-aufg.org/de/blog/jugendliche-und-geschlechtsdysphorie-nutzen-grenzen-und-offene-fragen/</guid>
            <pubDate>Sun, 17 Aug 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Bis vor wenigen Jahren waren medizinische Interventionen zur Transition zum gewünschten Geschlecht hauptsächlich Erwachsenen mit einer langen Vorgeschichte…]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Bis vor wenigen Jahren waren medizinische Interventionen zur Transition zum gewünschten Geschlecht hauptsächlich Erwachsenen mit einer langen Vorgeschichte von Dysphorie vorbehalten. In Westeuropa, Nordamerika und Australien werden jedoch hormonelle und chirurgische Interventionen zunehmend zur ersten Behandlungsoption für Jugendliche und junge Erwachsene mit Geschlechtsdysphorie, einschliesslich derer, bei denen sie relativ neu aufgetreten ist. Transgender-Geschlechtsdysphorie.</p>
<!-- -->
<p>Verschiedene Studien haben über die Vorteile der medizinischen Transition für das Wohlbefinden und die Lebensqualität von Personen mit Geschlechtsdysphorie berichtet. Jüngste Metastudien jedoch, insbesondere die im Jahr 2020 vom N<a href="https://amqg-aufg.org/de/assets/files/nice-gnrh-analogues-evidence-review-2020-en-72a480d4e8fca039a87cbe8711e0cd5f.pdf/" target="_blank" class="">ational Institute for Health and Care Excellence (NICE)</a> des Vereinigten Königreichs durchgeführte, stellen fest, dass alle bewerteten Studien Ergebnisse mit einem „sehr geringen“ Evidenzgrad aufwiesen und anfällig für Verzerrungen und Störfaktoren waren. <a href="https://webarchive.nationalarchives.gov.uk/ukgwa/20250310143642/https://cass.independent-review.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Der Abschlussbericht der unabhängigen Bewertung der pädiatrischen Geschlechtsdienste von Dr. Hilary Cass (2024)</a> hat diese Vorbehalte soeben bestätigt. Das Vereinigte Königreich hat die Behandlungen mit Pubertätsblockern eingestellt und eine Konsultation zu gegengeschlechtlichen Hormonen für Minderjährige eingeleitet.</p>
<p>Ein Argument, das zur Unterstützung des Nutzens der sozialen und/oder medizinischen Transition vorgebracht wird, ist, dass nur wenige Menschen ihre Transition bereuen. Einige Personen nennen die Zahl von 1 %. Bislang konnte keine Studie diese Zahl bestätigen, die von immer mehr Verbänden und Personen öffentlich in Frage gestellt wird, die ihren „Rückzug“ oder ihre „Detransition“ bekannt geben. Eine aktuelle Studie stellt diesen Prozentsatz in Frage. <a href="https://www.reddit.com/r/detrans/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Der „Detrans“-Thread auf Reddit zählt heute über 50.000 Mitglieder.</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Evidenz und Studien</category>
            <category>Detransition</category>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Konferenz: Geschlechtsumwandlung, die elterliche Sorge in Frage gestellt]]></title>
            <link>https://amqg-aufg.org/de/blog/konferenz-geschlechtsumwandlung-die-elterliche-sorge-in-frage-gestellt/</link>
            <guid>https://amqg-aufg.org/de/blog/konferenz-geschlechtsumwandlung-die-elterliche-sorge-in-frage-gestellt/</guid>
            <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Wir haben diese Konferenz am 3.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Video: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ss_ZhR22YX8" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Conférence: Changement de s**xe, l'autorité parentale en question</a></p>
<p>Wir haben diese Konferenz am 3. Juni 2025 organisiert, um ein sensibles Thema anzusprechen: den Geschlechtswechsel bei Minderjährigen. Wir hatten die Ehre, hochkarätige Referenten zu begrüssen, die heute die Kraft und den Mut haben, die aktuelle Propaganda zu diesem Thema, die an Kinder und Jugendliche gerichtet ist, anzuprangern. Zwei Väter, die im schulischen und persönlichen Umfeld mit dem Problem der sexuellen Identität ihrer Töchter konfrontiert sind, gaben ergreifende Zeugenaussagen ab.</p>
<!-- -->
<p>Einer von ihnen, David Glutz, verteidigt mit Leib und Seele die Integrität seiner 16-jährigen Tochter, die sich für eine Transition entschieden hat. Ein Kinderpsychoanalytiker äusserte seine Sichtweise zu diesem Thema, und schliesslich berichtete auch Lyo Kessler, eine junge Frau, die den Schritt zur Transition mit Operationen vollzogen hatte, um ihre Reue zu erklären und zu bestätigen, dass sie trotz allem ihr ganzes Leben lang eine Frau bleiben wird.</p>]]></content:encoded>
            <category>Eltern</category>
            <category>Medien</category>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Schweiz: Verbot sogenannter „Gender-Behandlungen“ für Minderjährige?]]></title>
            <link>https://amqg-aufg.org/de/blog/schweiz-verbot-sogenannter-gender-behandlungen-fuer-minderjaehrige/</link>
            <guid>https://amqg-aufg.org/de/blog/schweiz-verbot-sogenannter-gender-behandlungen-fuer-minderjaehrige/</guid>
            <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Zürich fordert nationale Regeln für „Geschlechtsumwandlungs“-Operationen bei Minderjährigen]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zürich fordert nationale Regeln für „Geschlechtsumwandlungs“-Operationen bei Minderjährigen</strong><br>
Nachdem sie von Zürcher Eltern von Kindern, die sich als dem anderen Geschlecht zugehörig bezeichnen – in Kontakt mit der AUFG –, brieflich kontaktiert worden war, in dem diese summarische Anamnesen, die Einseitigkeit und Radikalität der propagierten Behandlungen sowie das Fehlen jeglicher Anhörung ihres Standpunkts anprangerten, forderte Nathalie Rickli, die für das Gesundheitswesen zuständige Zürcher Regierungsrätin, einen Bericht sowie ein Rechtsgutachten zur Frage der Medizinalisierung von Minderjährigen, die ihre Geschlechtsidentität hinterfragen.</p>
<!-- -->
<p><strong>Die Gesundheitsdirektion hat ihre <a href="https://www.zh.ch/de/news-uebersicht/medienmitteilungen/2025/07/gesundheitsversorgung-von-transgender-personen-schutz-vor-irreversiblen-behandlungen-bei-minderjaehrigen.html#contact" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Schlussfolgerungen per Videokonferenz vorgestellt.</a></strong></p>
<p>„In den letzten Jahren hat der Kanton Zürich eine Zunahme der Geschlechtsumwandlungsoperationen bei Minderjährigen erlebt. Die Gesundheitsdirektion hat die erbrachte Versorgung eingehend überprüft, Massnahmen ergriffen und neue Qualitätsstandards eingeführt. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Einrichtung eines interdisziplinären Indikationsgremiums und einer wissenschaftlichen Begleitung, um das langfristige Wohlergehen der Betroffenen zu gewährleisten. Die Gesundheitsdirektion fordert den Bund auf, nationale gesetzliche Regeln zum Schutz von Minderjährigen vor irreversiblen Eingriffen zu schaffen.“</p>
<p><strong>Empfehlungen des Zürcher Berichts:</strong></p>
<p>Auf Bundesebene: 1. Prüfung eines Verbots irreversibler Geschlechtsumwandlungsoperationen bei Minderjährigen 2. Abgabe von Pubertätsblockern nur im Rahmen von Studien.</p>
<p>Die gegengeschlechtlichen Hormonbehandlungen werden dort merkwürdigerweise nicht erwähnt. Der vollständige Bericht wurde nicht veröffentlicht, aber die <a href="https://www.zh.ch/de/news-uebersicht/medienmitteilungen/2025/07/gesundheitsversorgung-von-transgender-personen-schutz-vor-irreversiblen-behandlungen-bei-minderjaehrigen.html#contact" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Medienmitteilung</a> enthält die PowerPoint-Präsentation des Berichts sowie das Rechtsgutachten, das sich auf den sehr detaillierten <a href="https://webarchive.nationalarchives.gov.uk/ukgwa/20250310143933/https://cass.independent-review.uk/home/publications/final-report/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Cass-Bericht</a> aus Grossbritannien sowie auf Schweden und Finnland bezieht, <a href="https://www.amqg.ch/etat-des-lieux" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">alle drei</a> Länder, die heute jede sogenannte „Gender“-Behandlung von Minderjährigen sehr streng regeln oder verbieten.</p>
<p><strong>Zunahme der Brustamputationen bei Minderjährigen in der Schweiz</strong></p>
<p>Im Zuge des Zürcher Entscheids hat die SVP angekündigt, <a href="https://www.24heures.ch/suisse-ludc-veut-interdire-la-chirurgie-trans-chez-les-mineurs-977746469453" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">auf Bundesebene aktiv werden</a> und ein Verbot jeglicher „Geschlechtsumwandlungs“-Chirurgie für unter 18-Jährige vorschlagen zu wollen. Seit 2018 unterziehen sich immer mehr junge Frauen, darunter Mädchen unter 15 Jahren, <a href="https://www.amqg.ch/suisse" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Brustamputationen in der Schweiz</a>, um wie Jungen auszusehen. Das Bundesamt für Statistik hat die Zahlen für 2023 nicht veröffentlicht, sie aber der AUFG übermittelt: Zwischen 1 und 4 Minderjährige unter 15 Jahren, 30 Mädchen im Alter von 15 bis 17 Jahren und 136 Mädchen im Alter von 18 bis 24 Jahren unterzogen sich einer Brustentfernung.</p>
<p><strong>Debatte auf den <a href="https://www.rts.ch/info/regions/autres-cantons/2025/article/zurich-souhaite-interdire-les-operations-de-changement-de-sexe-chez-les-mineurs-28936230.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">Wellen der RTS</a></strong></p>
<p>Eingeladen bei „La Première“, um über den Zürcher Vorschlag zu debattieren, erneuerte der Kinderarzt Daniel Halpérin seine Warnung. 2024 hatte der ehemalige Privatdozent der UNIGE zusammen mit den Drs. Jacques de Haller, ehemaliger Präsident der FMH, und Nicole Pellaux, ehemalige Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie, einen <a href="https://amqg-aufg.org/de/assets/files/halperin-pellaud-evaluation-dysphorie-pediatrie-fr-e0d90ee6d88b7a5f126c361799194a02.pdf/" target="_blank" class="">Aufruf zur Vorsicht</a> unterzeichnet, der die Empfehlungen des Dachverbands der europäischen Pädiatriegesellschaften <a href="https://link.springer.com/epdf/10.1007/s00787-024-02440-8?sharing_token=ERjNJOHSy4YhqGvWoQ1ipve4RwlQNchNByi7wbcMAY4C72yZjIv0u-RHIPy5vJO4vtqh3xa9D5_dq1-s5bgSPJBBnEKujp5A863TwFoUaTi4thoQjUA5kDlciSbSy2wwfkhB8BqJDpUhjFEj1xHWxIM_l5EepHv5RJdeXRm2lzk%3D" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="">ESCAP</a> aufgriff.</p>
<p><strong>Viele unbeantwortete Fragen</strong></p>
<p>Die AUFG begrüsst zwar das Zürcher Problembewusstsein, das endlich die Leichtfertigkeit berücksichtigt, mit der experimentelle und radikale Behandlungen an Minderjährigen und vulnerablen jungen Menschen durchgeführt werden, bedauert jedoch, dass die meisten Fragen der Eltern an die Regierungsrätin unbeantwortet geblieben sind. Die AUFG wird demnächst zu diesem Thema kommunizieren.</p>]]></content:encoded>
            <category>Schweiz</category>
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