- Ausgangslage
- Meine Tochter outete sich mit 15 Jahren als trans und lebte mit neuem Namen und Pronomen, ohne dass ich als Inhaberin des alleinigen Sorgerechts informiert wurde. Die Schule unterstützte die soziale Transition.
- Medizinische Schritte
- Ihr Vater meldete sie bei einer Gendersprechstunde an. Dort wurde ihre Transidentität nicht hinterfragt, und es wurde schnell eine medizinische Transition (Namensänderung, Hormontherapie) angestrebt.
- Kritik der Mutter
- Ich fühlte mich nicht einbezogen und kritisiere, dass die psychischen Hintergründe und die tatsächliche Identität meiner Tochter nicht ausreichend geprüft wurden. Ich verweigerte die Unterschrift für die Hormontherapie, da die Ärzte keine Verantwortung übernehmen wollten.
- Rückkehr zur weiblichen Identität
- Nach zwei Jahren, mit 17, identifizierte sich meine Tochter wieder als Mädchen und fühlt sich nun wohl in ihrem Körper. Sie ist dankbar, keine Hormone genommen zu haben, und führt ein zufriedenes Leben als junge Frau. Sie hat einen Freund.
- Beispielhafte Umsetzung
- Durch mein Veto und kritisches Nachfragen konnte ich verhindern, dass meine Tochter vorschnell medizinische Massnahmen ergreift und irreversible gesundheitliche Schäden erleidet.